Mainz wieder Zünglein an der Waage – Zentner: „Wir wollen uns nichts vorwerfen“ 

Robin Zentner muss seinen Platz zwischen den Pfosten noch einmal räumen. Dennoch macht er sich Gedanken, wie Mainz 05 am Wochenende griffiger sein kann als zuletzt gegen Union Berlin, damit sich die Rheinhessen keine Vorwürfe anhören müssen.

Drei Jahre nach dem 2:2 beim BVB

Am Samstag richten sich alle Blicke auf das Spiel von Mainz 05 beim 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Nach dem Spannungsabfall beim 1:3 gegen Union Berlin stellt sich die Frage, ob die Rheinhessen noch einmal alle Kräfte mobilisieren können. „Ich denke, dass es vielleicht ein Ticken einfacher ist, wenn man weiß, dass man sich am Ende nichts vorwerfen lassen will“, erklärt Robin Zentner.

Sportdirektor Niko Bungert sieht es ähnlich: „Wir werden dort mit aller sportlichen Fairness alles reinschmeißen. Wir haben, glaube ich, in den vergangenen Jahren schon einmal am letzten Spieltag eindrucksvoll bewiesen, dass wir nichts austrudeln lassen wollen.“ Am 34. Spieltag der Saison 2022/23 gelang Mainz 05 ein 2:2 bei Borussia Dortmund, wodurch der BVB den Titel verspielte. Die Mainzer machten die Bayern zum Meister. Dieses Mal könnten der VfL Wolfsburg oder der FC St. Pauli profitieren, die die Tabellenplätze 16 und 18 belegen und wie Heidenheim 26 Punkte aufweisen. Einer aus dem Trio rettet sich auf den Relegationsplatz.

„Wir erwarten einen Hexenkessel.“ (NIKO BUNGERT)

„Wir erwarten einen Hexenkessel und eine Mannschaft, die brennen wird, um die Sensation noch zu schaffen, nachdem es vor ein paar Wochen deutlich trister aussah“, betont Bungert. Inwieweit auf Mainzer Seite Danny da Costa mitwirken kann, der am Sonntag nach einem Schlag gegen den Kopf ausgewechselt werden musste, ist noch offen.

Batz verlässt Mainz Richtung Gladbach

Zwischen den Pfosten soll es auf jeden Fall einen Wechsel geben. Trainer Urs Fischer hatte bereits vor der Union-Partie angekündigt, dass Zentner im letzten Heimspiel sein Comeback geben darf, in Heidenheim aber noch einmal Daniel Batz auflaufen wird. Es ist das Abschiedsgeschenk für den 35-Jährigen, der vor einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach steht. Batz verlässt Mainz ablösefrei, am Niederrhein hat er einen Zweijahresvertrag plus Option ausgehandelt.

Nachdem sich Zentner wegen einer langwierigen Verletzung im Adduktorenbereich monatelang in den Krankenstand verabschiedet hatte, trug Batz viel zur Rettung von Mainz 05 bei. „Es war sehr wichtig, dass wir eine solche Nummer zwei hatten, weil wir absolut Punkte gebraucht haben, weil wir uns wieder einmal sehr tief in eine Problemsituation rein manövriert haben“, sagt Zentner.

„Batzi hat jede Rolle, die er hatte, immer hervorragend angenommen. Ob er hinter Lasse Rieß die Nummer drei war, die Nummer zwei oder die Nummer eins. Er hat es in jeder Phase sehr gut gemacht, weshalb es schade ist, dass wir ihn verlieren. Aber für seine persönliche Situation ist es, glaube ich, so wie es gekommen ist, noch einmal spätes Glück. Deswegen gönne ich ihm jeden Vertrag, den er jetzt bekommt“, so Zentner, der in der Saison 2026/27 einen neuen Herausforderer bekommt.

 Robin Zentner muss seinen Platz zwischen den Pfosten noch einmal räumen. Dennoch macht er sich Gedanken, wie Mainz 05 am Wochenende griffiger sein kann als zuletzt gegen Union Berlin, damit sich die Rheinhessen keine Vorwürfe anhören müssen. 

 

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