Aleix Garcia: Bayers Taktgeber mit neuer Frische 

Beim 1:0-Sieg in Dortmund präsentierte sich Aleix Garcia im wahrsten Sinne des Wortes in alter Frische. Bei Bayer 04 hofft man nun, dass der zuletzt überspielt wirkende spanische Taktgeber im Endspurt wieder zum entscheidenden Faktor wird.

Manager Rolfes erklärt die Zusammenhänge

Er war ein, wenn nicht gar der entscheidende Faktor. Dass Bayer 04 in Dortmund gewann und besonders nach der problematischen Anfangsphase die Spielkontrolle übernahm, lag zu einem großen Teil an Aleix Garcia. Sorgte der Spanier doch dafür, dass sich Leverkusen nach vielen langen Bällen aus der eigenen Abwehr zu Beginn, nach 20 Minuten spielerisch aus dem Dortmunder Pressing befreite und dann dadurch die Partie über weite Strecken mehr und mehr in den Griff bekam.

„Wir haben die Wichtigkeit von Aleix die ganze Saison gesehen. Er hat ein super Gefühl für den Rhythmus im Spiel und die Räume.“ (Kasper Hjulmand)

Trainer Kasper Hjulmand macht aus der Bedeutung eines in Form befindlichen Aleix Garcia keinen Hehl. „Wir haben die Wichtigkeit von Aleix die ganze Saison gesehen. Er hat ein super Gefühl für den Rhythmus im Spiel und die Räume. Er will immer von hinten raus spielen“, erklärte der Däne nach der Partie.

In dieser hatte Bayer erst auf lange Pässe hinter die letzte Dortmunder Linie gesetzt. Ein Plan, der nicht aufging. „Dortmund hat sehr, sehr hoch gepresst und wir hatten Möglichkeiten, hinter die Kette zu spielen, aber das ist uns nicht gelungen“, erklärte Hjulmand die Startphase des Spiels. Danach setzte der Vizemeister auf den typischen Bayer-Stil. „Es war der Schlüssel, dass Aleix, Pala, Ibo und Grima (Garcia, Palacios, Maza und Grimaldo, Anm. d. Red.) im Zentrum mehr gespielt haben“, hob der Trainer den Wechsel aufs kleinteilige Kombinationsspiel als entscheidend hervor, bei dem Aleix Garcia sich oft in die Dreierkette zurückfallen ließ und von dort den Aufbau präzise und erfolgreich initiierte.

„Um gute Pässe zu spielen, musst du dich in gute Räume bewegen. Wenn die Beine müder werden, fehlen manchmal ein paar Prozent, die dann den Pass nicht möglich machen.“ (Simon Rolfes)

So war der Nationalspieler in Dortmund ein wichtiger Faktor und kann mit der offenbar wiedererlangten Frische in der Endphase der Saison zur Schlüsselfigur werden, wie auch Geschäftsführer Simon Rolfes glaubt und hofft. „Um gute Pässe zu spielen, musst du dich in gute Räume bewegen, musst sie antizipieren. Dann ist manchmal der Pass gar nicht immer das Schwierige, aber die Orientierung und die Körperstellung sind wichtig“, erklärt der frühere Sechser, „und wenn die Beine müder werden, fehlen da manchmal ein paar Prozent, die dann den Pass nicht möglich machen. Deswegen hilft ihm da natürlich die Frische, dass er dann gute Pässe spielen kann.“

„Dass er schlau ist, auch weiträumige Pässe spielen kann, das ist schon seine Qualität.“ (Simon Rolfes)

Die Qualität dazu besitzt der 28-Jährige im Übermaß, der vergangene Woche gegen Wolfsburg gesperrt fehlte und zuvor in der Länderspielperiode nicht für Spanien am Ball war. In Dortmund spielte er 92 Pässe, die beileibe nicht alle einfache Zuspiele waren, dennoch kamen starke 96 Prozent an. Ob das schnelle kurze Abspiel, das eine kniffelige Situation auflöst, oder eine Spielverlagerung per Flügelwechsel – Aleix Garcia beherrscht mit seiner herausragenden Technik beide Künste. „Dass er schlau ist und auch weiträumige Pässe spielen kann“, stellt Rolfes anerkennend fest, „das ist schon seine Qualität.“

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Diese soll jetzt wieder mehr zum Tragen kommen, da die Belastung dadurch gesunken ist, dass Leverkusen jetzt meist nur noch alle sieben Tage antreten muss. „Man muss schon sagen, dass es vorher ein Rhythmus mit einem Spiel alle drei Tage war. Und auf der Sechser-Position läuft man auch ab und zu mal ein bisschen mehr“, weiß Rolfes als ehemaliger defensiver Mittelfeldspieler.

Nach der Winterpause hing Aleix Garcia ab und an merklich durch

Und da Hjulmand den Spanier bei der Rotation quasi ausschloss, hing Aleix Garcia nach der Winterpause im einen oder anderen Spiel merklich durch. Sollte dessen jüngste Spielpause lange genug gewesen sein, um ausreichend zu regenerieren, könnte der Rechtsfüßer in der Crunch Time der Saison zu einem entscheidenden Faktor werden.

 Beim 1:0-Sieg in Dortmund präsentierte sich Aleix Garcia im wahrsten Sinne des Wortes in alter Frische. Bei Bayer 04 hofft man nun, dass der zuletzt überspielt wirkende spanische Taktgeber im Endspurt wieder zum entscheidenden Faktor wird. 

 

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