Martels Vertragspoker mit dem 1. FC Köln wirft Fragen auf 

Auch Mitte April ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der 23-Jährige hätte seinen Vertrag beim 1. FC Köln längst verlängern können. Doch er zögert. Mit Folgen.

Mittelfeldspieler wäre ablösefrei

Mitte Juli vergangenen Jahres machte Eric Martel deutlich, dass er beim 1. FC Köln bleiben würde – vorerst jedenfalls. Im Trainingslager in Österreich schloss der 23-Jährige eine Verlängerung seines 2026 auslaufenden Vertrags beim Aufsteiger nicht aus, schränkte aber auch ein: „Ich muss spüren, dass sich was entwickelt, dass wir erfolgreichen Fußball spielen.“ Wenn das der Fall ist, suggerierte Martel, könne er sich eine Zukunft beim FC vorstellen. Andernfalls werde er im folgenden Sommer eben ablösefrei gehen.

Dieser Sommer steht nun kurz bevor

Eine Entscheidung allerdings hat der Mittelfeldspieler noch nicht getroffen. Seit Februar führen er, sein Berater und der FC um Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler nun Gespräche, ein Ergebnis gibt es nicht. Immer mal wieder wird Martel, bis zum vergangenen Jahr sogar Kapitän der deutschen U-21-Nationalmannschaft, mit verschiedenen Klubs im In- und Ausland in Verbindung gebracht. Doch konkret wird davon nichts: Bislang konnte sich Martel zu keiner Zusage in irgendeine Richtung durchringen. Aber wieso?

Dass die Kölner den 2022 von RB Leipzig verpflichteten Sechser gern halten würden, ist verbrieft. Martel wurde schließlich auf Anhieb zum Stammspieler, hielt dem FC auch im Zweitligajahr 2024/25 die Treue und gehört ohnehin zu der Kategorie Profis, bei der keinerlei Zweifel an ihrer Arbeitseinstellung herrscht.

Die Hinhaltetaktik hallt nach

Unter jedem Trainer war der kampfstarke Rechtsfüßer gesetzt, in dieser Spielzeit rückte er auch als Ansprechpartner für den Schiedsrichter in der Teamhierarchie spürbar auf. Trotzdem rollen ihm die Geißböcke nicht uneingeschränkt den Roten Teppich aus: Die Hinhaltetaktik hallt nach, der ganz große Durchbruch in der Bundesliga gelang Martel in dieser Saison außerdem auch nicht.

Unbestritten ist, dass er große Stärken als Turm in der Abwehrschlacht hat, genauso offen treten allerdings seine spielerischen Limits zutage. Martels kicker-Notenschnitt von 3,52 ist passabel, nicht mehr und nicht weniger. Die Kölner würden ihn deshalb gern halten, aber eben nicht um jeden Preis. Finanziell würde Martel in Köln bei einem Verbleib der Aufstieg in die oberste Kategorie verwehrt bleiben – offenbar ein großer Knackpunkt.

Keine komfortable Situation für Martel

Eine Frist für eine Zu- oder Absage von Martel gibt es nach kicker-Informationen seitens des FC zwar nicht, doch ein Zurückziehen des vorliegenden Angebots seitens des Klubs ist nicht ausgeschlossen. Für die Kölner geht es auch darum, von Martel ein echtes Bekenntnis zum Traditionsklub zu erhalten – und nicht etwa eine Zusage, weil der Profi offenbar keine anderweitig zufriedenstellenden Angebote erhalten hat.

Dass es einen Markt für Martel gibt, steht außer Frage. Offenbar sagt ihm allerdings keine der derzeitigen Optionen als nächster Karriereschritt zu. Zu einem Verein in einer ähnlichen Kragenweite wie der 1. FC Köln zu wechseln würde wenig Sinn ergeben, prominentere Klubs haben dagegen bislang kein Interesse bekundet. Das muss nichts heißen, der Transfermarkt läuft erfahrungsgemäß erst spät heiß. Ein Temperaturtest für den ablösefreien Profi ist die Situation trotzdem allemal.

Lukrative, aber sportlich wenig anspruchsvolle Mannschaften aus dem Ausland dürften dazu nicht unbedingt den Reiz entfalten, den sich der mit 23 Jahren im besten Alter befindliche Martel erhofft. Keine komfortable Situation, jedenfalls Mitte April 2026. Bleibt also noch der FC, den Martel derzeit hinhält – was seinem Ansehen im Umfeld des Bundesligisten als potenzieller Führungsspieler nicht zuträglich sein dürfte. Dass Martel dazu reifen könnte, ist unbestritten. Es bräuchte nur das nötige Bekenntnis.

 Auch Mitte April ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der 23-Jährige hätte seinen Vertrag beim 1. FC Köln längst verlängern können. Doch er zögert. Mit Folgen. 

 

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