Seit Daniel Thioune das Traineramt in Bremen übernommen hat, hat sich Werder stabilisiert und kann kommende Woche bereits frühzeitig einen Haken unter das Thema Klassenerhalt setzen. Wie es für den Fall des Erfolgs weitergeht, verriet der Trainer nun auch.
Nach dem 1:1 in Stuttgart
„Mit dem einen Punkt können wir sehr gut leben“, sagte Werder-Coach Daniel Thioune nach dem 1:1 in Stuttgart bei DAZN und hatte dabei die Tabelle sowie die anderen Ergebnisse des Spieltags im Blick. Drei Spieltage vor Schluss haben die Hanseaten sechs Punkte Vorsprung auf Platz 16 und sieben auf Platz 17.
„Es hat sich nicht ganz so viel verändert, da gestern sonst nur die Wolfsburger noch gepunktet haben.“ Von dem her war der Coach zufrieden mit dem Ergebnis, aber noch zufriedener war er mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die vor allem „gegen den Ball eine brutal coole Leistung“ abgeliefert hat, „das fühlt sich gut an“.
Dass es hinten raus noch mal spannend wurde, verhehlte Thioune nicht, das sei auch der gegnerischen Qualität geschuldet. „Ein bisschen mehr Entlastung hätte uns gutgetan“, sagte der 51-Jährige und betonte dabei auch, dass man „mit vielleicht ein bisschen mehr Glück sogar noch einen rein über die Linie“ reindrücken hätte können. „Aber erstmal bin ich brutal Stolz auf diese sehr stabile Mannschaftsleistung, weil sie dazu geführt hat, dass wir heute nicht als Verlierer vom Platz gegangen sind.“
Thioune blickt voraus
Kommende Woche können die Hanseaten den Klassenerhalt zu Hause gegen Augsburg klarmachen – und das ist auch das Ziel. „Natürlich wünsche ich mir das sehr“, sagte Thioune und betonte, dass man darauf jetzt den Fokus richten müsse. Sollte es mit dem Klassenerhalt klappen, dann wird Thioune auch in der kommenden Saison auf der Werder-Bank sitzen, das bestätigte der Coach dann auch recht offen.
„Ich nehme es jeden Tag als Privileg, zum Osterdeich zu fahren und Trainer in der Bundesliga zu sein“, betonte Thioune: „Ich bin gekommen, um zu bleiben. Und ja, mein Vertrag ist so ausgerichtet, dass ich im Erfolgsfall am 1. Juli noch am Spielfeldrand stehen darf. Dann habe ich meinen Auftrag erfüllt und es ist so fixiert, dass ich weiterarbeiten darf. Und ich hoffe, dass man mir die Chance gibt, vielleicht auch ein bisschen mehr Fußball zu spielen, weil ich nicht ausschließlich zum Verteidigen gekommen bin.“
Seit Daniel Thioune das Traineramt in Bremen übernommen hat, hat sich Werder stabilisiert und kann kommende Woche bereits frühzeitig einen Haken unter das Thema Klassenerhalt setzen. Wie es für den Fall des Erfolgs weitergeht, verriet der Trainer nun auch.
