Am Dienstagvormittag hat der DFB die Sperre für Ramy Bensebaini bekanntgegeben. Nach seiner Roten Karte im Supercup wird der Algerier dem BVB im Pokal zunächst fehlen – in der Bundesliga darf er aber mitwirken.
Bei Bundesliga-Auftakt aber spielberechtigt
Als unnötig dürften alle Anhänger und Verantwortlichen von Borussia Dortmund das Einsteigen von Ramy Bensebaini in der 90. Minute des Franz-Beckenbauer-Supercups gegen den FC Bayern (1:2) empfunden haben. Der 31-jährige Verteidiger rutschte in Ismael Saibari hinein, sah von Schiedsrichter Daniel Schlager sofort glatt Rot.
Das hat nun Folgen für den BVB, denn der DFB hat den Algerier am Dienstagvormittag mit einer Sperre von zwei DFB-Pokal-Spielen sanktioniert. Das Urteil ist rechtskräftig.
Bensebaini fehlt BVB auch bei Weiterkommen
Der Verband bewertete das Einsteigen Bensebainis (kicker-Note 4,0) als „rohes Spiel“ – Glück für den Dortmunder, dass er Bayern-Neuzugang Saibari nicht schlimmer traf und der Marokkaner anschließend weiterspielen konnte. Demnach wird Bensebaini, der seit seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach seit 2023 in Dortmund spielt, die 1. Pokalrunde gegen Oberligist HEBC Hamburg (1. September, 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) verpassen. Und würde auch bei einem Weiterkommen in der 2. Runde fehlen.
Beim Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV (Samstag, 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) darf der Linksfuß aber ganz normal mitwirken, Ligapartien sind von der Sperre ausgenommen. So war es zuletzt auch beim Supercup 2024, als die Leverkusener Martin Terrier und Victor Boniface nach dem 4:3 (i. E.)-Sieg gegen den VfB Stuttgart mit einer Sperre für den DFB-Pokal belangt wurden.
Am Dienstagvormittag hat der DFB die Sperre für Ramy Bensebaini bekanntgegeben. Nach seiner Roten Karte im Supercup wird der Algerier dem BVB im Pokal zunächst fehlen – in der Bundesliga darf er aber mitwirken.
