Riera: „Die beste Trainingswoche, seit ich hier bin“ 

In Augsburg darf sich Eintracht Frankfurt im Kampf um Platz 7 keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Trainer Albert Riera ist nach den Eindrücken unter der Woche positiv gestimmt.

Hat die Eintracht ein Fitnessproblem?

Noch viermal 90 Minuten, dann ist diese bislang in vielerlei Hinsicht so vermaledeite Saison vorbei. Man ist geneigt zu sagen: endlich. Es erscheint geradezu paradox, dass Frankfurt trotz aller Probleme und der schwachen Punktausbeute (42 Zähler) in der glücklichen Situation ist, weiterhin den internationalen Wettbewerb erreichen zu können. Seit Donnerstagabend ist klar, dass Platz 7 mindestens für die Conference League reicht. Noch besteht Hoffnung, dass dieser Rang sogar für die Teilnahme an der Europa League berechtigt.

Charaktertest für die Mannschaft

Die große Frage ist, ob diese vielversprechende Ausgangslage die zu Schlafwagenfußball neigende Mannschaft noch einmal anstachelt, in den verbleibenden Spielen ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Die Partie in Augsburg wird zum Charaktertest. Rasseln die Spieler durch diese Prüfung, dürfte selbst unter den wohlgesonnenen Fans die Stimmung kippen. Am Samstag in Augsburg und eine Woche später im Heimspiel gegen den HSV sind Siege Pflicht.

  • Die aktuelle Tabelle

Albert Riera ist jedenfalls positiv gestimmt. „Das war die beste Trainingswoche, seit ich hier bin, auch atmosphärisch“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag. Das soll sich auch auf dem Platz widerspiegeln: „Hoffentlich werden wir die Leidenschaft und Energie sehen, die wir benötigen. Am wichtigsten ist, dass ein Team zu sehen ist, das von der ersten Minute an gewinnen will.“ Eine Grundvoraussetzung in der Bundesliga.

Wie Riera den FCA knacken will

Augsburg erwies sich für die Eintracht oft als schwieriges Pflaster, allerdings spricht die Statistik in der jüngeren Vergangenheit für die Hessen: Frankfurt verlor nur eines der jüngsten zwölf Duelle gegen den FCA (sechs Siege, fünf Remis). Die letzte Niederlage (1:2) gab es am 13. Spieltag der Saison 2023/24 in Augsburg. Aber: In diesem Kalenderjahr holte Augsburg bereits 22 Punkte und damit fünf mehr als die Eintracht.

Riera rechnet damit, dass sich der FCA in der eigenen Hälfte verbarrikadiert, die Räume eng macht und der Eintracht den Ball überlässt. „Sehr wichtig wird unsere Reaktion nach Ballverlusten sein. Wahrscheinlich werden die Tore fallen, wenn wir sie attackieren und den Ball zurückgewinnen“, sagt der Coach. Er verweist auf den Augsburger 2:1-Sieg in Leverkusen am vergangenen Wochenende. Da habe die Werkself trotz großer Qualität viele Probleme gehabt. Deshalb fordert er: „Wir müssen dynamischer sein, dürfen nicht statisch agieren.“

Schlafmützen in der Schlussphase

Abstellen muss die Mannschaft die Schläfrigkeit in der Schlussphase. 19 Gegentore kassierte die SGE bereits nach der 75. Minute. Das ist exakt jedes dritte Gegentor in dieser Bundesliga-Saison. Derart anfällig präsentiert sich in diesem Zeitraum sonst nur der Tabellenvorletzte VfL Wolfsburg. Eine Frage der Fitness? Das glaubt Riera nicht: „Das hat keine physischen Gründe, denn das können wir über GPS bei jedem Spieler sehr leicht überprüfen.“ Intern wird diese Vermutung allerdings sehr wohl hinter vorgehaltener Hand geäußert.

Personell könnte es im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen Leipzig zu Veränderungen kommen. Ein möglicher Startelfkandidat ist Ansgar Knauff, der anstelle von Ayoube Amaimouni-Echghouyab auf dem rechten Flügel beginnen könnte. Denkbar ist auch, dass Arnaud Kalimuendo vom linken Flügel in den Sturm rückt und Knauff links gefordert ist.

Spannung verspricht auch die Besetzung in der Abwehr. Arthur Theate ist schon länger nicht mehr unumstritten, sodass der zuletzt rechts in der Viererkette eingesetzte Aurele Amenda ihm den Platz im Zentrum streitig machen könnte. In diesem Fall könnte der gelernte Rechtsverteidiger Elias Baum sein Startelf-Debüt in dieser Saison feiern. Oder kehrt gar Rasmus Kristensen zurück? Der Däne steht nach seiner Syndesmose-OP im Februar zumindest vor der Rückkehr in den Kader. Ob er auch schon für die Startelf eine Option ist, wollte Riera auf Nachfrage nicht beantworten. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen die verletzten Kaua Santos, Nnamdi Collins und Jean-Matteo Bahoya.

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