Der BVB ist mit 4:0 über den SC Freiburg hinweggefegt und dabei feierte Samuele Inacio ein Startelf-Debüt, das kaum besser hätte laufen können. Am Ende hatte Maximilian Beier nur einen kleinen Verbesserungsvorschlag für den 18-Jährigen.
Kovac: „Das ist ein Riesentalent“
Nach zwei Niederlagen in Folge stand der BVB am Sonntagabend ein wenig unter Druck. Die Champions-League-Qualifikation war den Schwarz-Gelben zwar ohnehin kaum mehr zu nehmen, aber für einen versöhnlichen Saisonabschluss brauchte es dringend mal wieder Punkte. Eine Situation, in der Niko Kovac auch auf die Unbekümmertheit der Jugend setzte: Er belohnte nämlich den 18-jährigen Samuele Inacio mit seinem Startelf-Debüt – und der Italiener zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück.
- Zur Bundesliga-Tabelle
Das bestätigte nach dem Spiel auch Kovac am DAZN-Mikrofon: „Der Kleine hat heute einen tollen Einstand gehabt. Er hat das richtig gut gemacht.“ Der BVB-Trainer hob die technische Versiertheit Inacios hervor und schob hinterher: „Der Junge wird uns noch Spaß machen. Das ist ein Riesentalent.“
Beier: „Vielleicht hätte er den reinmachen können“
Direkt an einem Treffer beteiligt war der Youngster am Sonntag zwar nicht, aber er hatte einige auffällige Aktionen und leitete das 2:0 entscheidend mit ein. In einer Szene hätte sich Teamkollege Maximilian Beier aber ein wenig mehr Präzision von Inacio erhofft: „Er hätte vielleicht den einen Ball von mir noch reinmachen können. Das wäre die Kirsche gewesen, aber er hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und soll den Tag genießen.“
„Der ist so gut, den muss man einfach machen lassen.“ (Maximilian Beier über Samuele Inacio)
Inacio sei laut Beier noch „ein bisschen schüchtern“, taue aber „von Tag zu Tag mehr auf“. Und der 23-Jährige hob ebenfalls die fußballerische Begabung seines fünf Jahre jüngeren Kollegen hervor: „Er ist ein talentierter Junge, der ein brutales Dribbling hat. Er soll einfach auf dem Platz machen, was er will. Der ist so gut, den muss man einfach machen lassen.“
Neben Inacios Startelf-Debüt gab es gegen den SC Freiburg noch ein weiteres Debüt beim BVB: Der 16-jährige Mathis Albert feierte in der 88. Minute seinen ersten Profieinsatz. Und auch für den US-Amerikaner fand Beier lobende Worte: „Das sind beides sehr talentierte Jungs und das bringt einfach Spaß, mit denen zu spielen.“ Es gehe aktuell für beide darum, „sich nicht so einen Kopf“ zu machen und einfach befreit aufzuspielen.
Kovac wünscht sich drei Siege zum Abschluss
Vielleicht wird das in den letzten Wochen der Saison noch einfacher, weil der BVB am Sonntagabend die Champions-League-Qualifikation eintütete. Alle Dortmunder machten nach der Partie aber deutlich, dass man trotzdem noch Ziele habe: „Wir sind Sportler und Sportler wollen immer gewinnen. Wir können und wollen nicht laufen lassen“, sagte Kovac. Ein konkretes Ziel sei es, „die 76 Punkte vollzumachen“. Dafür bräuchten die Schwarz-Gelben noch drei Siege in den Spielen gegen Gladbach, Frankfurt und Bremen.
Für die Nachwuchsspieler wird es in diesen Partien wahrscheinlich noch die eine oder andere Möglichkeit geben, sich auf der Bundesliga-Bühne zu präsentieren. Wenn sich Inacio und Co. dann so unbekümmert präsentieren wie gegen Freiburg, scheint auch die erste Torbeteiligung aus der Dortmunder U-19-Abteilung nur eine Frage der Zeit zu sein.
Der BVB ist mit 4:0 über den SC Freiburg hinweggefegt und dabei feierte Samuele Inacio ein Startelf-Debüt, das kaum besser hätte laufen können. Am Ende hatte Maximilian Beier nur einen kleinen Verbesserungsvorschlag für den 18-Jährigen.
