Eigentlich stand für den Mainzer Ersatztorhüter Lasse Rieß eine Ausleihe zur Debatte. Nach der Zusage von Daniel Batz bei Borussia Mönchengladbach ist die Zukunft von Rieß offen. Fest steht, dass Robin Zentner beim FSV die Nummer eins bleibt.
Bleibt Rieß nun doch?
Unterschrieben ist noch nichts. Doch die Zusage von Daniel Batz an Borussia Mönchengladbach steht. Der 35-Jährige wird einen Vertrag unterschreiben, der nach kicker-Informationen über die von Mainz 05 angebotenen zwei Jahre hinausgehen soll. Auch die größere sportliche Perspektive und die besseren Verdienstmöglichkeiten sollen Batz zu diesem Schritt bewogen haben.
„Wir haben Gespräche mit ihm geführt. Vor einigen Tagen hat er uns darüber informiert, dass er ein anderes Angebot annehmen möchte. Es soll ein sehr guter Vertrag sein. Wir haben uns darum bemüht, ihn zu halten, aber am Ende hat er sich für einen anderen Verein entschieden. Das ist im Fußball manchmal so“, erklärte Sportdirektor Niko Bungert.
Rieß-Leihe vorerst vom Tisch
„In einer Phase, in der unglaublich viel Druck herrschte, hat er es sehr gut gemacht“, betonte Bungert. Mit Robin Zentner (31) und Lasse Rieß (24) sei Mainz „sehr gut aufgestellt“. Im November hatte Batz kurzfristig den Vorzug vor dem Eigengewächs Rieß bekommen, das damit zur Nummer 3 im Torhüter-Ranking des FSV wurde. Es war im Gespräch, Rieß in der neuen Saison auszuleihen, damit er Spielpraxis bekommt. Dieses Thema scheint nun zumindest vorerst vom Tisch zu sein.
„Lasse war als klare Nummer zwei in die Saison gegangen. Er stand auf dem Platz, als die gesamte Mannschaft nicht so funktioniert hat. Nichtsdestotrotz hat er in der Vergangenheit schon gute Bundesliga-Spiele gemacht. Wir sind völlig überzeugt von ihm“, sagt Bungert. Was die Suche nach einem weiteren Ersatztorhüter betrifft, hält sich der Sportdirektor bedeckt: „Wir werden unsere Gedanken schweifen lassen und sicher eine gute Lösung finden.“
Ab November bekam Batz den Vorzug vor Rieß
Rieß verdingte sich ab dem 5. Spieltag als Zentner-Vertreter. Zentner hatte damals beim 0:2 gegen Dortmund die Rote Karte gesehen. Rieß machte seine Bundesliga-Spiele drei, vier und fünf. Als Zentner am 12. Spieltag erneut ausfiel, stellte ihn Bo Henriksen beim SC Freiburg erneut ins Tor – das 0:4 sollte das letzte Spiel des dänischen Trainers werden.
Interimscoach Benni Hoffmann setzte direkt danach gegen Mönchengladbach (0:1) auf die Erfahrung von Batz. An dieser Entscheidung hielt Urs Fischer bis heute fest, obwohl er Zentner vor dem 3:4 gegen die Bayern als einsatzfähig bezeichnete. Der Vertrag von Zentner läuft bis 2028, das Arbeitspapier von Rieß bis 2027.
Eigentlich stand für den Mainzer Ersatztorhüter Lasse Rieß eine Ausleihe zur Debatte. Nach der Zusage von Daniel Batz bei Borussia Mönchengladbach ist die Zukunft von Rieß offen. Fest steht, dass Robin Zentner beim FSV die Nummer eins bleibt.
