Sowohl Vladimir Coufal als auch Albian Hajdari legten während der Länderspielpause Knieprobleme zeitweise lahm. Und auch Hoffenheims Knipser Andrej Kramaric konnte die Zeit bei den Kroaten nicht dafür nutzen, Selbstvertrauen zu sammeln.
Bangen um Hajdari und Coufal, keine Minute für Kramaric
Dieser Start tat weh. Nur ein Sieg in der Liga, wo es ansonsten drei Niederlagen setzte, dazu das bittere 0:2 in Europa bei OFI Kreta – schon nach dem ersten, kurzen Saisonabschnitt steht die TSG Hoffenheim unter einem gewissen Druck. Und ausgerechnet drei Säulen des Erfolgs der Vorsaison wackeln – teils schon seit Wochen, teils erst aktuell – bedenklich: Andrej Kramaric, Albian Hajdari und Vladimir Coufal.
Normalerweise holt sich Kramaric bei den Kroaten Selbstvertrauen
Der Erstgenannte verzeichnete in der laufenden Spielzeit keinen einzigen Startelfeinsatz für die Kraichgauer und ist entsprechend ohne Tor oder Vorlage. Das wäre nun kein Drama, Durststrecken gehören, gerade für Torjäger, nun einmal zum Berufsrisiko. Nicht selten war es in der Vergangenheit in solchen Phasen so, dass sich Kramaric dann bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen holte und bei der TSG in den Folgewochen wieder durchstartete.
Bitter für den 35-Jährigen, der sich vor der Saison an der Leiste operieren ließ: In allen vier Partien mit den Kroaten setzte Trainer Slaven Bilic auf andere Offensivkräfte. Es reichte für den feinen Techniker nicht einmal für einen Jokereinsatz. Vor Selbstbewusstsein strotzen also wird Hoffenheims Rekordtorjäger also keinesfalls vor dem Duell mit dem Hamburger SV an diesem Samstag (15.30 Uhr LIVE bei kicker).
Hajdari reist ab, Coufal nach Pause wieder in der Startelf
Dabei könnte Coach Christian Ilzer einen gut aufgelegten Kramaric durchaus gebrauchen. Nicht nur wegen des suboptimalen Saisonstarts, sondern auch, weil mit Coufal und Hajdari eben zwei weitere Stützen des Vorjahres wackeln. Der Tscheche musste in der Länderspielpause nach einem Einsatz gegen England zunächst wegen Knieproblemen zwei Partien pausieren.
Am Dienstagabend dann beim zweiten Aufeinandertreffen mit den Three Lions stand Coufal allerdings wieder in der Startelf. Wenngleich dem Rechtsverteidiger beim 0:3 ein Eigentor unterlief, darf man im Kraichgau zumindest fürs Wochenende auf einen fitten Coufal hoffen, auch wenn im Raum steht, dass die Beschwerden noch nicht final abgeklungen sein könnten.
Bei Hajdari dagegen steht der Einsatz gegen den HSV noch in den Sternen. Den Kosovaren plagten ebenfalls Knieprobleme, der Innenverteidiger musste sogar abreisen von der Nationalmannschaft nach dem 1:0-Sieg gegen Irland, wo er durchgespielt hatte. Als Trostpflaster gibt es von den Kosovaren eine gute Neuigkeit bei Fisnik Asllani: Der Angreifer, bis dato noch ohne Startelfeinsatz im Klub in der laufenden Spielzeit, sammelte bei den Länderspielen für die Spielfitness wichtige Minuten – und mit seinem Tor beim 1:1 gegen Österreich zuletzt auch Selbstvertrauen für die nächsten Wochen in Hoffenheim.
Sowohl Vladimir Coufal als auch Albian Hajdari legten während der Länderspielpause Knieprobleme zeitweise lahm. Und auch Hoffenheims Knipser Andrej Kramaric konnte die Zeit bei den Kroaten nicht dafür nutzen, Selbstvertrauen zu sammeln.
