Lorenz Assignon hat sich einer Schulter-Operation unterzogen. Wie lange der Stuttgarter ausfällt, ist noch nicht vorherzusehen.
Neue Perspektive für Leihrückkehrer Stergiou
Die einen bereiten sich auf den Start der Weltmeisterschaft vor, andere genießen ihren Urlaub und ganz andere schuften in der Reha. Wie Stuttgarts Lorenz Assignon, der sich nach dem Saisonende einer Schulter-Operation unterzogen hat. Darüber, wann der Franzose wieder voll einsatzfähig sein wird, ist bisher noch nichts bekannt geworden.
Der Rechtsverteidiger, der im vergangenen Sommer für rund elf Millionen Euro von Stade Rennes kam, hatte im Laufe der Spielzeit immer wieder Probleme mit dem linken Gelenk. Entsprechend kam der 25-Jährige lediglich auf 24 von 34 möglichen Bundesligapartien. Eine Spielzeit mit Licht und Schatten, in der der Franzose mehr offensiv, dafür aber weniger defensiv überzeugen konnte.
Abzuwarten bleibt, ob Assignon zum Trainingsauftakt Mitte Juli wieder mitmischen kann. Ohne einen belastbaren Vergleich ziehen zu wollen: Sasa Kalajdzic musste nach einer schweren Schulter-Operation mit Luxation und Bänderverletzungen im August 2021 viereinhalb Monate bis Januar auf seine Rückkehr warten.
Assignons Pech eröffnet Stergiou neue Perspektive
Ein möglicher, längerer Ausfall Assignons hätte auch Folgen für einen anderen vom Verletzungspech verfolgten Stuttgarter: Leonidas Stergiou kehrt nach seiner Leihe zum 1. FC Heidenheim zum VfB zurück. Nach einem enttäuschenden Halbjahr, weil der Schweizer mit griechischen Wurzeln – ebenfalls von Blessuren geplagt – keine wirkliche Hilfe beim missglückten Rettungsversuch vor dem Zweitliga-Abstieg sein konnte. Sogar ein Ende seiner Zeit beim VfB schien sich für diesen Sommer abzuzeichnen.
Doch Assignons unklare Ausfallzeit eröffnet Stergiou plötzlich eine neue Perspektive. Nach dem Ausscheiden von Pascal Stenzel, dessen Kontrakt nicht verlängert wurde, wäre der Nationalspieler jetzt als zweiter gelernter Abwehrmann auf der rechten Defensivseite hinter Josha Vagnoman doch wieder als Alternative gefragt.
Enttäuschende Tage für Karazor
Diese Rolle hätte Atakan Karazor gerne im türkischen Nationaltrikot ausgefüllt. Doch der Traum des VfB-Kapitäns von der WM-Teilnahme platzte. Karazor wurde aus dem vorläufigen Kader gestrichen. Die nächste Enttäuschung für den 29-jährigen Mittelfeldmann nach seiner Roten Karte inklusive einer Zwei-Spiele-Sperre zum Saisonende, seiner Reservistenrolle im DFB-Pokalfinale und der Nachricht, dass der VfB mit Grischa Prömel einen neuen Konkurrenten verpflichtet hat.
Lorenz Assignon hat sich einer Schulter-Operation unterzogen. Wie lange der Stuttgarter ausfällt, ist noch nicht vorherzusehen.
