Auch nach dem Aus von Albert Riera schlägt der Ex-Trainer bei Eintracht Frankfurt noch hohe Wellen. Nun teilte der Spanier gegen Vorstandssprecher Axel Hellmann aus.
„Ich weiß nicht, warum dir der Verein Geld bezahlt“
Die Zeit von Albert Riera bei Eintracht Frankfurt wird noch sehr lange in Erinnerung bleiben – allerdings nicht unbedingt positiv. Sportlich wie kommunikativ entpuppte sich die Verpflichtung des Spaniers als großes Missverständnis – und auch mehrere Wochen nach seinem Aus hält der Ex-Coach den Verein noch auf Trab. Auf eine kürzlich geäußerte Kritik von Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann reagierte Riera mit einem Frontalangriff auf den SGE-Boss.
In einer mittlerweile wieder gelöschten Instagram-Story schrieb der gebürtige Mallorquiner zu einem Bild von ihm und Markus Krösche: „Das sind die einzigen zwei Personen, die morgens bis abends im Verein waren und sich darum bemüht haben, das Chaos innen und außen zu beseitigen, Markus Krösche und ich!!! Niemand sonst!“
Hellmanns Namen wolle er gar nicht nennen, er habe ihn auch nur zweimal während seiner aktiven SGE-Zeit gesehen, textete Riera darüber hinaus. Allerdings wurde aus den folgenden Zeilen klar, dass es sich um den Vorstandssprecher handelt, der Riera zuletzt in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter anderem vorgeworfen hatte, nicht bereit gewesen zu sein, „sich mit der Bundesliga, diesem Klub und dem ganzen Umfeld auseinanderzusetzen“.
„Die Eintracht war ein Geist während meiner Zeit.“ (Albert Riera)
Rieras Reaktion darauf fiel drastisch aus. „Du bist ein Niemand, unbekannt und hast nichts getan“, schrieb er. „Ich weiß immer noch nicht, warum dir der Verein Geld bezahlt.“ Hellmann habe „entschieden, über mich zu reden, dann mache ich das auch.“ Und wie.
In mit zahlreichen grammatikalischen Fehlern versetztem Englisch schimpfte Riera noch: „Die Eintracht war ein Geist während meiner Zeit … kein Präsident, keine Direktoren oder irgendjemand anderes war da. Wahrscheinlich tauchen sie nur in guten Momenten auf.“
Bereits vor zweieinhalb Wochen hatte Riera mit der Eintracht abgerechnet und gegenüber einem slowenischen TV-Sender unter anderem erklärt, er würde zu einem nächsten Verein keinen einzigen Spieler aus Frankfurt mitnehmen wollen. Dem Verein seien Namen wichtiger gewesen als Ergebnisse.
Abschließend meinte Riera in seiner nicht mehr abrufbaren Story, er wünsche der Eintracht, „dass sie die richtigen Leute findet, die sich mit diesem Spiel auskennen und dem Verein helfen, eine große Fußballgeschichte zu schreiben“. Hängen bleiben werden aber eher seine vorangegangenen Sätze.
Auch nach dem Aus von Albert Riera schlägt der Ex-Trainer bei Eintracht Frankfurt noch hohe Wellen. Nun teilte der Spanier gegen Vorstandssprecher Axel Hellmann aus.
