Borussia Mönchengladbach hat noch keinen neuen Trainer, aber einen Wunschkandidaten. Unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 bestätigt Sportchef Rouven Schröder, dass sich eine Person herauskristallisiert hat. Den Namen verrät er nicht, dafür streicht er zwei andere von der Liste.
Trainersuche in Gladbach
Rouven Schröder ließ sich nicht locken. Ob er bei der Trainersuche von Borussia Mönchengladbach inzwischen einen klaren Favoriten habe, wollte Sky am Samstag vor dem Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wissen. „Mittlerweile ja“, antwortete der Sportchef – mehr aber nicht. Bei DAZN ergänzte er lediglich: „Wir kommen definitiv zum Ende.“
Dass bislang kein Name konkret durchgesickert ist, freut den 50-Jährigen ausdrücklich. „Wie ich es schon in der PK gesagt habe: Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagte Schröder am Sky-Mikrofon. „Wir haben es geschafft, die Gespräche sehr, sehr in Ruhe zu führen. Es ist schon so, dass die Öffentlichkeit es zum Glück noch nicht rausbekommen hat, dass wir da auf einem sehr guten Weg sind.“
In dieser Woche habe der Fokus auf der Mannschaft und auf Interimstrainer Jan-Moritz Lichte gelegen, die Arbeit an der Trainerfrage sei „hinter den Kulissen“ weitergelaufen. Der Klub hatte sich nach dem 0:5 in Freiburg von Coach Eugen Polanski getrennt.
Titz und Steffen „kein Thema“, auch Kwasniok kein Kandidat
Ganz schweigsam blieb Schröder allerdings nicht, zwei Namen dementierte er. Christian Titz, in dieser Woche von Hannover 96 freigestellt, sei „ein hervorragender Mensch und vor allen Dingen auch ein ausgezeichneter Trainer, aber er kommt für uns nicht infrage“, sagte Schröder bei Sky.
Und bei DAZN äußerte sich Schröder ganz ähnlich zur Personalie Horst Steffen. Mit dem früheren Werder-Coach habe er einst in der 2. Bundesliga zusammengespielt, Steffen sei ebenfalls „ein hervorragender Trainer und vor allen Dingen auch Mensch“, der „wunderbar auch zu Borussia“ passe und sogar in der Nähe wohne. Doch auch hier: „Ist für uns aber kein Thema.“ Nach kicker-Informationen gilt das im Übrigen auch für den ehemaligen Kölner Trainer Lukas Kwasniok.
Ein Trainer, der „mit Druck umgehen“ kann
Zum Profil des Gesuchten wurde Schröder zumindest etwas konkreter als noch am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Es müsse „jemand, der natürlich eine gewisse Erfahrung haben muss und schon gezeigt hat, dass er mit schwierigen Situationen umgehen kann“, sein. Das sei „ein elementar wichtiger Punkt“, denn: „Wir sind bei einem sehr, sehr großen, traditionsreichen Klub, der große Erwartungen hat.“ Der neue Coach müsse mit „Druck umgehen können, er muss aber auch bewiesen haben, dass er solche Spiele auch schon absolviert hat“.
Schwierig ist die Situation ohne Zweifel. Die Borussia stand vor dem 4. Spieltag mit zwölf Gegentoren ohne Punkt da. Nach der Partie gegen Mainz soll die diesmal besonders lange Länderspielpause genutzt werden, um mit dem neuen Coach beherzt den Reset-Knopf zu drücken. „Das sagt man ja immer ungern, aber die Zeit der Länderspielpause gibt uns die Möglichkeit, die Dinge wirklich in aller Ruhe vorzubereiten“, sagte Schröder.
Borussia Mönchengladbach hat noch keinen neuen Trainer, aber einen Wunschkandidaten. Unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 bestätigt Sportchef Rouven Schröder, dass sich eine Person herauskristallisiert hat. Den Namen verrät er nicht, dafür streicht er zwei andere von der Liste.
