Lieblings-Elfmeter-Gegner, Scorer-Schwund & die Rückkehr eines Meisters 

Zum Bundesliga-Start gibt die kicker-Datenbank zahlreiche Fakten und Statistiken her. Ob die Lieblings-Elfmeter-Gegner der Klubs, der Scorer-Schwund gegenüber der Vorsaison oder die Rückkehr eines Meisters: Hier sind die Daten-Highlights zum Bundesliga-Auftakt 2026.

Daten & Fakten zum BL-Auftakt

Die 64. Saison der Fußball-Bundesliga beginnt am Freitagabend. Zum Start der neuen Spielzeit liefert dir die kicker-Datenredaktion alles, was du daten- und faktentechnisch brauchst, um für den Auftakt der Spielzeit 2026/27 gewappnet zu sein.

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Mehrere Lieblings-Elfer-Gegner im Duell

Das erste Topspiel in dieser Saison bestreitet am Samstagabend (18.30 Uhr) der Hamburger SV bei Borussia Dortmund. Das letzte Spiel vor der gelben Wand verlief bitter für die Rothosen: Aus einem 0:2-Rückstand zauberte Dortmund einen 3:2-Heimsieg, inklusive dreier Strafstöße, von denen Felix Nmecha einen verschoss, Ramy Bensebaini die anderen beiden für den BVB aber versenkte. Dank dieser drei Elfmeter wurde der HSV zu dem Klub, gegen den die Schwarz-Gelben in ihrer Bundesliga-Historie die meisten Elfmeter zugesprochen bekamen. 20 sind es an der Zahl, 15 davon landeten im Tor. Dortmund wiederum ist auch der Lieblings-Elfer-Gegner der Hamburger: 21 Strafstöße erhielt der HSV gegen den BVB, 17 davon führten zu einem Treffer.

An diesem Spieltag gibt es noch zwei weitere Duelle, in denen ein Klub auf seinen Elfmeter-Rekord-Gegner trifft: Freiburg spielt am Sonntag gegen Bremen (17 Strafstöße, 13 erfolgreich), Hoffenheim freut sich auf Köln (acht Elfmeter, sieben erfolgreich).

Nur zwei ärgerten beim zweiten Mal den Meister

Zum 25. Mal wird eine Bundesliga-Saison vom Meister der Vorsaison eröffnet. Bisher war es immer ein einseitiges Duell: 19-Mal siegte der Titelinhaber, nur fünfmal gab es ein Remis. Der VfB Stuttgart versucht sich am Freitagabend zum zweiten Mal daran, dem Meister das Eröffnungsspiel zu verhageln. Zum Auftakt der Spielzeit 2009/10 traten die Schwaben schon einmal gegen den VfL Wolfsburg an, gegen das Team rund um Grafite, Dzeko und Co. unterlagen die Schwaben jedoch mit 0:2. Nun geht es gegen den FC Bayern um Stuttgart-Schreck Harry Kane (10 Tore gegen den VfB). Gelingt trotzdem das Wunder?

Die einzigen beiden Klubs, die ihr zweites Eröffnungsspiel gegen ein Meisterteam nicht verloren, waren Hertha BSC (2019/20, 2:2 vs. Bayern, links im Bild Herthas Vedad Ibisevic gegen Bayerns Niklas Süle) und Schalke 04, das zum Saisonstart 2007/08 dem amtierenden Meister ein 2:2 abtrotzte. Der hieß damals VfB Stuttgart (rechts, Stuttgarts Serdar Tasci vor Schalkes Kevin Kuranyi) …

Scorer-Schwund geht leicht zurück

Das Transferkarussell dreht sich noch bis zum 1. September weiter, dann müssen die Hinrunden-Kader der Bundesligisten endgültig feststehen. Zahlreiche Scorer haben in diesem Sommer die Bundesligisten von 2025/26 bereits verlassen, darunter etwa Haris Tabakovic (17 Scorer für Mönchengladbach), Bazoumana Touré (17 für Hoffenheim) oder Yan Diomande (21 für RB Leipzig). Im Schnitt verließen 22,7 Scorerpunkte, die in der Spielzeit 2025/26 gesammelt wurden, die Bundesligisten. Das klingt zwar nach einer Menge, bedeutet aber einen Rückgang gegenüber den letzten drei Transfersommern.

2023 waren es beispielsweise 34,3 Scorer, die die BL-Klubs aus 2022/23 abgaben bzw. gehen lassen mussten. Darunter waren etwa Niclas Füllkrug (22 Scorer für Werder Bremen), Jonas Hofmann (23 für Mönchengladbach), Christopher Nkunku (24 für RB Leipzig) und auch Randal Kolo Muani, der in jener Spielzeit 15 Tore und 16 Vorlagen lieferte…

Nur einer stünde noch vor Dzeko

Edin Dzeko (links im Bild) hat in seiner Profi-Karriere schon so manche Erfolge erreicht. 2022/23 gewann er mit Inter Mailand den italienischen Pokal, mit Manchester City wurde er 2011/12 und 2013/14 Meister in der Premier League. Nicht zu vergessen ist die Saison 2008/09, als er mit Wolfsburg den Gewinn der Meisterschale bejubeln durfte. In der Winterpause 2010/11 verließ Dzeko die Bundesliga in Richtung England. Nun ist der Bosnier zurück, diesmal im Trikot von Schalke 04. Kommt er am Sonntag gegen Augsburg zum Einsatz, würde er sein erstes Bundesliga-Spiel nach fast 16 Jahren bzw. exakt 5734 Tagen bestreiten.

Nur bei einem anderen Spieler lag noch mehr Zeit zwischen zwei Bundesliga-Einsätzen: Wolfgang Böhni (rechts) kam am 21. Dezember 1966 für den Karlsruher SC zum Einsatz und gab fast 17 Jahre später sein Bundesliga-Comeback. Am 23. August 1983 lief er für Waldhof Mannheim nach 6089 Tagen wieder im Oberhaus auf.

Das Fehlen von PSG führt zu Novum seit 2021/22

Am Abend, bevor in der Bundesliga der Ball in dieser Saison erstmals rollte, wurden die Duelle in der Liga-Phase der Champions League ausgelost. Die deutschen Bundesliga-Vertreter treffen dabei jeweils auf harte Brocken: Am Donnerstagabend wurden die Duelle in der Liga-Phase der Champions League ausgelost. Die deutschen Bundesliga-Vertreter treffen dabei jeweils auf harte Brocken: Bayern und Dortmund müssen gegen den Vorjahres-Finalisten Arsenal ran, Leipzig spielt gegen Manchester City, Manchester United und Real Madrid, während Stuttgart auf Atletico Madrid, Inter Mailand und Galatasaray SK trifft.

Andere Schwergewichte wie der FC Liverpool, FC Barcelona und Paris Saint-Germain fehlen hingegen im Gegner-Aufgebot der Bundesliga-Klubs. Das führt zu einem Novum seit 2021/22: Seither musste immer mindestens eine deutsche Mannschaft bereits in der Gruppen- bzw. Ligaphase gegen den jeweils amtierenden Champions-League-Sieger antreten.

 Zum Bundesliga-Start gibt die kicker-Datenbank zahlreiche Fakten und Statistiken her. Ob die Lieblings-Elfmeter-Gegner der Klubs, der Scorer-Schwund gegenüber der Vorsaison oder die Rückkehr eines Meisters: Hier sind die Daten-Highlights zum Bundesliga-Auftakt 2026. 

 

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