In den entscheidenden Relegationsspielen hatte Patrick Wimmer dem VfL Wolfsburg nicht mehr helfen können. Nun folgte erwartungsgemäß der Abschied.
TSG aktiviert Ausstiegsklausel
Muskuläre Probleme hatten Patrick Wimmer sowohl das Bundesliga-Finale als auch die beiden wichtigen Relegationsduelle mit Zweitligist Paderborn gekostet (0:0 und 1:2 nach Verlängerung). Somit stieg der österreichische Nationalspieler als passiver Zuschauer im feinen Zwirn ab, konnte nicht aktiv mithelfen – und verabschiedete sich nun wie vermutet von den Wölfen.
Den 2022 von Arminia Bielefeld nach Niedersachsen gekommenen schnellen Offensivspieler hat es somit nicht mit ins deutsche Unterhaus gezogen, vielmehr bleibt der 25-Jährige Bundesligist – und streift sich künftig das Trikot der TSG 1899 Hoffenheim über.
Pajduch: „Passt hervorragend in unsere Spielidee“
Der Europa-League-Teilnehmer aktiviert wie jüngst bereits vom kicker vermutet die im noch bis 2027 laufenden Vertrag des Profis verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von zehn Millionen Euro und bereitet damit den eigenen Kader des österreichischen Erfolgstrainers Christian Ilzer weiter auf die Dreifachbelastung 2026/27 vor.
„Patrick ist mit seinem Profil offensiv variabel einsetzbar und hat seine Qualitäten in der Bundesliga bereits nachhaltig unter Beweis gestellt. Er passt aufgrund seiner intensiven Spielweise und Duell-Qualität hervorragend in unsere Spielidee“, beschreibt TSG-Sportdirektor Paul Pajduch das Profil des österreichischen WM-Fahrers. Dass sich Wimmer trotz zahlreichen Angeboten aus dem „In- und Ausland“ für Hoffenheim entschieden hat, freut den Funktionär.
Wimmer selbst schwärmt von seiner künftigen Aufgabe: „Die TSG Hoffenheim hat in der vergangenen Saison eine beeindruckende Entwicklung genommen, mit spannenden Spielern und einem intensiven wie attraktiven Fußball. Zudem kenne ich den Trainer noch aus unserer gemeinsamen Zeit bei Austria Wien, als ich unter Chris Ilzer zum Profi wurde.“
Mit seinen erst 25 Jahren bringt Wimmer bereits die Erfahrung aus 125 Bundesliga-Einsätzen (16 Tore, 25 Vorlagen) und 30 Länderspielen für die Alpenrepublik (ein Treffer) mit nach Sinsheim. Weitere Einsätze für Österreich unter Nationaltrainer Ralf Rangnick dürften noch in diesem Sommer folgen, schließlich ist der Angreifer Teil des WM-Kaders aus der Gruppe J um Weltmeister Argentinien, Algerien, Jordanien – auch wenn er aktuell weiterhin fehlt.
In den entscheidenden Relegationsspielen hatte Patrick Wimmer dem VfL Wolfsburg nicht mehr helfen können. Nun folgte erwartungsgemäß der Abschied.
