Sein Gesamtpaket als Innenverteidiger mit Top-Speed macht Max Rosenfelder weiterhin zu einem begehrten Profi. Das Freiburger Eigengewächs, das fast schon von Julian Nagelsmann berufen wurde, hat aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen – und daher ein klares Ziel für nächste Saison.
Lichtblick am Ende einer bitteren Saison
Auch in diesem Jahr ist der SC Freiburg zu Beginn des Sommers schon weit vorangeschritten mit seinen Personalplanungen. Verabschiedet wurden bisher mit Vertragsende Routinier Nicolas Höfler, der bei der U 23 in der Regionalliga weiterspielt, sowie Daniel-Kofi Kyereh und Maximilian Philipp (beide Zukunft offen).
Wie bei Anthony Jung, Back-up in der Innenverteidigung, wurde hingegen kürzlich auch das auslaufende Arbeitspapier der Nummer 3 Jannik Huth verlängert. Er soll zusammen mit Back-up Florian Müller und dem designierten neuen Stammkeeper Mio Backhaus, der für eine Sockelablöse von zwölf Millionen Euro aus Bremen kam, das künftige Torwarttrio bilden. Noah Atubolu sucht derweil weiterhin nach einem neuen Verein.
Neben Mittelfeldmann Rihito Yamamoto, für den der SC weitere sieben Millionen Euro nach Sint-Truiden investiert hat, freut sich Trainer Julian Schuster aber sicher auch auf eine Art internen Zugang. Mal wieder muss man sagen – bei Max Rosenfelder. Das Freiburger Eigengewächs wurde bisher ja schon einige Male von Verletzungen zurückgeworfen und in seiner Entwicklung gebremst.
Mit Trainingsstart am 12. Juli wird der x-te Neustart für das Abwehr-Top-Talent anstehen, das sogar Julian Nagelsmann im fitten Zustand für die September-Länderspiele 2025 der A-Nationalelf nominiert hätte. Doch damals war Rosenfelder nach einer im Halbfinale der U-21-EM erlittenen Muskelverletzung noch nicht wieder fit.
Nach verspätetem Start folgten im Laufe der Saison 2025/26 zwei weitere Muskelblessuren im Oberschenkel, sodass der 23-Jährige nur auf 19 Pflichtspieleinsätze für die Profis (achtmal Startelf) sowie vier Auftritte in der Regionalliga während der Heranführung kam. Diese bittere Spielzeit ging jedoch mit einem Lichtblick zu Ende.
Comeback im größten Spiel der Vereinsgeschichte
Rosenfelder durfte nach über dreimonatiger Pause sein Comeback im bisher größten Spiel der Freiburger Vereinshistorie feiern. Als Joker betrat er in der 61. Minute in Istanbul den Rasen im Europa-League-Finale. Trotz der 0:3-Niederlage gegen Aston Villa sicher ein persönliches Highlight, zumal Rosenfelder etwa in einem gewonnenen Laufduell mit Villas Top-Stürmer Ollie Watkins auch auf großer Bühne einmal mehr eine seiner herausragenden Qualitäten zeigen konnte: Top-Speed, gepaart mit geschicktem Zweikampfverhalten.
Seine Flexibilität, etwa auch rechts verteidigen zu können, sowie ein gepflegtes Aufbauspiel kommen hinzu und machen ihn nach wie vor zu einem begehrten Profi mit Perspektive. Immer mal wieder gibt es Meldungen über das Interesse anderer Vereine. Doch die Spielerseite hegt derzeit nach kicker-Informationen keinerlei Abschiedsgedanken. Rosenfelders Ziel stattdessen: fit bleiben, sich in diesem Zustand kommende Saison im internen Konkurrenzkampf durchsetzen und so viel Einsatzzeit wie möglich sammeln.
Sein Gesamtpaket als Innenverteidiger mit Top-Speed macht Max Rosenfelder weiterhin zu einem begehrten Profi. Das Freiburger Eigengewächs, das fast schon von Julian Nagelsmann berufen wurde, hat aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen – und daher ein klares Ziel für nächste Saison.
