Ein Schnäppchen trotz des langen Formtiefs: Bülter blüht wieder auf 

Nach dem schwungvollen Start war es sportlich lange Zeit ruhig um Marius Bülter. Zum Saisonende hat der 33-Jährige seinen Torriecher aber wiedergefunden – und die Ablöse längst mehr als gerechtfertigt.

FC-Stürmer mit zehn Scorerpunkten

Auch wenn der Klassenerhalt bereits vor dem Spiel feststand, war der Auftritt des 1. FC Köln beim 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim auf ganzer Linie enttäuschend. Mit einer Ausnahme: Marius Bülter nutzte die nächste Chance, die sich ihm durch den Ausfall von Ragnar Ache (Muskelverletzung im Oberschenkel) eröffnete, und machte wie schon in der Vorwoche beim verspielten 2:0 in Berlin (2:2) auf sich aufmerksam.

Und das nicht nur, aber auch wegen seines Treffers zum zwischenzeitlichen 1:1. Aus spitzem Winkel jagte er den Ball über FCH-Keeper Frank Feller in das Tor. „Im ersten Moment war der Gedanke, den Ball vielleicht querzulegen“, erklärte Bülter, nachdem er sich doch für die Variante Torschuss entschieden hatte. „Und dann weiß man, dass man aus spitzem Winkel hoch schießen muss.“

Furioser Saisonstart, lange Schwächephase

Schon in der Woche zuvor hatte Bülter den FC mit einem sehenswerten Distanzschuss in den Knick an der Alten Försterei in Führung gebracht. Spät in der Saison knüpft der Routinier wieder dort an, wo er zu Saisonbeginn begonnen hatte. Gleich am 1. Spieltag war er der entscheidende Mann beim 1:0 in Mainz, eine Woche später steuerte er ein weiteres Tor und zwei Vorlagen zum 4:1 über Freiburg bei.

Ein Traumstart, auf den der Sommerneuzugang aus Hoffenheim jedoch lange Zeit nicht aufbauen konnte. Von September bis April folgten lediglich ein weiterer Treffer sowie drei Torvorlagen. In 13 von 16 benoteten Einsätzen erhielt er die Note 4 oder schlechter, zweimal sogar die 5,5, beim 0:2 in Leverkusen und dem 0:2 in Augsburg.

Nach Startelf-Nominierungen in den ersten vier Spielen und einer Achillessehenreizung, die ihn für zwei Partien außer Gefecht setzte, rückte Bülter schon unter Kwasniok mehr und mehr ins zweite Glied, auch, wenn er in jedem Spiel zum Einsatz kam. Wagner setzte zu Beginn seiner Amtszeit klar auf den Doppelsturm aus Said El Mala und Ache, bis Letzterer sich beim 1:1 auf St. Pauli verletzte.

Köln überwies nur eine halbe Million nach Hoffenheim

Bülter mag nicht die ganz große Rolle gespielt haben, die sich der eine oder andere in Köln bei der Verpflichtung erhofft hatte. Gelohnt hat sich der für Bundesliga-Verhältnisse günstige Transfer mit gerade einmal 500.000 Euro Ablöse jedoch allemal, schließlich steuerte er bereits fünf Tore und fünf Assists bei. Darunter auch Scorerpunkte, die letztlich wichtige Zähler im Abstiegskampf einbrachten.

Aus dem sind die Kölner bekanntermaßen vorzeitig raus, können für eine weitere Saison in der Bundesliga planen – und doch geht es für Bülter (Vertrag bis 2027), genau wie für seine Kollegen, auch im letzten Spiel der Saison darum, sich noch einmal zu beweisen. „Gegen Bayern haben wir nichts zu verlieren, aber auch da geht es noch einmal darum, uns vernünftig aus der Saison zu verabschieden“, blickte der Angreifer voraus. Vielleicht ja mit einem weiteren Bülter-Treffer …

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