Uli Hoeneß hatte mit Aussagen über Bayerns Sportvorstand Max Eberl rund um das Pokalfinale für Aufsehen gesorgt. Anschließend entschuldigte er sich und die Bayern verlängerten mit dem ehemaligen Gladbacher. Nun erklärt Hoeneß die Wende.
Vertrag mittlerweile verlängert
Rund um das Pokalfinale am 23. Mai zwischen Bayern und Stuttgart, das die Münchner mit 3:0 gewannen, sorgte Uli Hoeneß in einem Interview für Aufsehen. Der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters betitelte im Spiegel-Gespräch die Chance einer Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl auf „60 zu 40 für eine Verlängerung“. Außerdem merkte der 74-Jährige an, dass „da sind noch Zweifel“ sind.
Aussagen, wegen denen es innerhalb des Vereins „genug Ärger“ gab, wie Hoeneß verriet. Präsident Herbert Hainer nannte vor Journalisten im Übrigen einen Grund für Hoeneß‘ verbale Ausrutscher bezüglich Eberls Vertragsverlängerung: „Weil ihr ihn permanent danach gefragt habt.“
Aussagen, die letztlich auch Hoeneß später bereute, weswegen er sich auch bei Eberl entschuldigte. Der Patron des FC Bayern stellte sich hinter den Sportvorstand und stellte diesem eine Vertragsverlängerung in Aussicht. Diese gaben die Münchner schließlich auch am 25. August bekannt, neben Eberl verlängerte der FCB auch das Arbeitspapier von CEO Jan-Christian Dreesen.
Einige Wochen später, im Rahmen eines Events anlässlich von 80 Jahren Basketball im Verein, erklärte Hoeneß die Wende im Fall Eberl. Der ehemalige Gladbacher habe sich „innerhalb des Vereins mehr geöffnet“. Zu Beginn seiner Zeit in München war das noch anders. „Er hatte so ein bisschen ein Eigenbrötlerdasein geführt, und das hat uns nicht gefallen“, erklärt der 74-Jährige.
Clevere Transfers im Sommer
Aber das habe Eberl mittlerweile „grundlegend geändert“, weswegen sich Hoeneß, dessen Aufsichtsratskollege Karl-Heinz Rummenigge und auch Präsident Hainer mehr im Bilde bei Entscheidungen des Sportvorstands fühlen. „Karl-Heinz und ich und natürlich auch Herbert Hainer sind viel besser informiert worden, als es vorher der Fall war“, freut sich der Ehrenpräsident.
Lob gab es auch für Eberls Transferphase im Sommer, in der frühzeitig die Transfers von Nathaniel Brown und Ismael Saibari unter Dach und Fach gebracht wurden. „Unseren Vorschlag, möglichst früh die Spieler zu verpflichten, weil sie nach der WM möglicherweise teurer sind, hat er zu 100 Prozent umgesetzt. Und auch das Budget, das wir gegeben hatten, das ist unterschritten worden. Also da ist gute Arbeit geleistet worden“, so Hoeneß.
Uli Hoeneß hatte mit Aussagen über Bayerns Sportvorstand Max Eberl rund um das Pokalfinale für Aufsehen gesorgt. Anschließend entschuldigte er sich und die Bayern verlängerten mit dem ehemaligen Gladbacher. Nun erklärt Hoeneß die Wende.
