Diese 26 Klubs starten in der neuen U-21-Liga 

Mit insgesamt 26 Klubs geht die neue U-21-Liga in der Saison 2026/27 an den Start. Der kicker kennt die Namen der teilnehmenden Vereine.

Exklusiv: Alle Teilnehmer an dem neuen Nachwuchsformat

So haben aus der Bundesliga der 1. FC Union Berlin, Werder Bremen, Borussia Dortmund, die SV Elversberg, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, der FC Bayern München, der SC Paderborn und der FC Schalke 04 für die Premierenrunde der „Bundesliga Talent Series“, so der Name des Babys, gemeldet.

Aus der 2. Bundesliga kommen Hertha BSC, Arminia Bielefeld, der VfL Bochum, Eintracht Braunschweig, Energie Cottbus, Darmstadt 98, Dynamo Dresden, die SpVgg Greuther Fürth, Hannover 96, der 1. FC Heidenheim, Holstein Kiel, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Nürnberg, der FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg hinzu.

Neues Projekt nach Austausch in Expertenkommission

Das klingt angesichts 36 potenzieller Teilnehmer aus Ober- und Unterhaus zunächst nach einer überschaubaren Menge. Tatsächlich hatte man intern nach kicker-Informationen auf ein Minimum von 15 oder 16 Klubs gehofft. Insofern dürfte man bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zufrieden sein. Die DFL hatte das Projekt nach Beratschlagungen in einer Expertengruppe, der neben DFL-Geschäftsführer Dr. Marc Lenz und DFB-Sportgeschäftsführer Andreas Rettig auch Weltmeister Sami Khedira, Spitzentrainer Jürgen Klopp sowie mehrere Klubvertreter angehörten, ins Leben gerufen.

Vor gut einem Jahr hatten Lenz und sein Mitgeschäftsführer Dr. Steffen Merkel in einer Medienrunde Alarm geschlagen. Tenor: Der deutsche Fußball bringt zu wenige Talente in den Seniorenbereich, der Nachwuchs erhält zu wenig Spielzeit im Übergangssegment. Im März dann verabschiedeten die 36 Erst- und Zweitligisten auf Empfehlung der Expertengruppe eine isolierte Nachwuchsliga, die in der Saison 2026/27 startet.

Neutrale Orte möglich – Zuschauer erst im Finalturnier angedacht

Diese beginnt im September in Form von Halbserien in einem Schweizer Ligaformat, also analog zum neuen Champions-League-Modell. Die beiden jeweils bestplatzierten Teams der Halbserien, die von September bis Dezember und Februar bis April ausgespielt werden, qualifizieren sich für ein Finalturnier, das dann, anders als die Ligaspiele, auch vor Fans ausgetragen werden soll.

Zunächst sind keine Zuschauer vorgesehen, um Kosten- und Organisationsaufwand gering zu halten. Auch die Termine und die Wahl der Spielorte bleiben vor diesem Hintergrund flexibel, neutrale Austragungsorte sind ebenfalls möglich.

Auch in der Kaderbenennung herrscht für die Klubs hohe Variabilität, wobei klar ist, dass in erster Linie Spieler aus den Altersklassen U 17 bis U 21 zum Einsatz kommen sollen. Darüber hinaus soll voraussichtlich einer begrenzten Menge an älteren Spielern der Zugang gewährt werden, um Rekonvaleszenten nach Verletzungspausen Spielpraxis zu verschaffen und die Rückkehr in den Profikader zu vereinfachen. Zunächst hatten 28 Klubs Interesse an der freiwilligen Liga signalisiert, nun startet sie also mit 26.

 Mit insgesamt 26 Klubs geht die neue U-21-Liga in der Saison 2026/27 an den Start. Der kicker kennt die Namen der teilnehmenden Vereine. 

 

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