Dem Abstieg zum Trotz: Schmidts Lobeshymne auf den 1. FC Heidenheim 

Der 1. FC Heidenheim muss sich nach drei Jahren wieder aus der Bundesliga verabschieden und tut das „erhobenen Hauptes“, wie der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald betont. Trainer Frank Schmidt stimmte nach dem entscheidenden Spiel eine Lobeshymne auf den eigenen Klub an.

„Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen“

Nach einem Abstieg können unschöne Bilder entstehen: Bittere Tränen, wütende Fans und tiefe Risse im Klub haben schon so manches Drama zum Saisonende begleitet. Beim 1. FC Heidenheim war das Bild am frühen Samstagabend ein anderes. Abgestiegen sind die Heidenheimer zwar, das 0:2 gegen Mainz besiegelte den direkten Gang in die 2. Liga.

Doch statt Pfiffen schallten Gesänge von den Rängen, Trainer Frank Schmidt sprach zu den Fans, die Mannschaft wurde beinahe gefeiert. Warum? Vielleicht weil allein der Weg zu diesem Saisonfinale – Heidenheim hatte zuvor ordentlich Punkte auf die Konkurrenz gutgemacht – aller Ehren wert war. Vielleicht aber auch, weil dieser Klub ein bisschen anders ist als viele andere.

Schmidt: „Ich wünsche unserer Gesellschaft diesen Zusammenhalt, den wir im Verein haben“

Schmidt jedenfalls setzte nach dem entscheidenden Spiel und dem besiegelten Abstieg zu einer Lobeshymne über seinen 1. FC Heidenheim an. „Ich bin wirklich nur dankbar: So abzusteigen, und du kommst zu unseren Fans und es werden Fahnen geschwenkt. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das gibt es nicht so oft“, sagte Schmidt bei Sky. „Ich wünsche unserer Gesellschaft, uns in Deutschland, diesen Zusammenhalt, den wir im Verein haben.“

Seit knapp 19 Jahren ist Schmidt Cheftrainer in Heidenheim. Das Saisonende nahm er er zum Anlass für einen Dank: „Was dieser Verein leistet, auch mir persönlich gegeben hat, das kann man nicht in Worte fassen. Deswegen: ein riesiges Dankeschön an jeden Einzelnen, der uns in diesem schweren Jahr unterstützt hat und auch nach dem feststehenden Abstieg die Treue hält.“

Schmidt schielt schon auf die kommende Zweitliga-Saison

Dem Klub die Treue hält auch Schmidt weiterhin: Auch in der 2. Bundesliga wird der 52-Jährige an der Seitenlinie stehen. „Ich werde natürlich die Pause brauchen, aber ich bin mir relativ sicher, dass ich schnell wieder die Lust habe, mit meinen Wegbegleitern, mit dem Verein, mit unseren Fans die Geschichte weiterzuschreiben, weil so etwas gibt man nicht so einfach auf.“

  • Kommentar: Schade, dass Heidenheims fantastische Reise zu Ende ist (k+)

Das Kapitel Bundesliga in dieser Geschichte fand am Samstag zumindest sein vorläufiges Ende. Drei Jahre waren die Heidenheimer im Oberhaus des deutschen Fußballs vertreten, bis in die Conference League führte ihr Weg. „Es waren drei wunderschöne Jahre“, sagte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. „Ich bin stolz, dass wir erhobenen Hauptes aus der Bundesliga rausgehen.“

„Die ganze Energie“ haben er und sein FCH in dieses „Herzschlagfinale“ gesteckt, sagte Schmidt. Sportlich verloren es die Heidenheimer, doch die Strukturen scheinen auch unmittelbar nach dem Abstieg intakt zu sein.

 Der 1. FC Heidenheim muss sich nach drei Jahren wieder aus der Bundesliga verabschieden und tut das „erhobenen Hauptes“, wie der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald betont. Trainer Frank Schmidt stimmte nach dem entscheidenden Spiel eine Lobeshymne auf den eigenen Klub an. 

 

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