„Es ist schwer zu beschreiben“: Aytekins emotionaler Abschied 

Deniz Aytekin hat sein letztes Spiel als Bundesliga-Schiedsrichter bestritten. Nach diesem kämpfte der 47-Jährige mit den Tränen.

Top-Referee kämpft mit den Tränen

Schon vor seinem 254. Bundesliga-Einsatz war Deniz Aytekin am Sky-Mikrofon emotional. „Es ist echt schwer, hätte ich nicht gedacht“, sagte der 47-Jährige mit Tränen in den Augen. Nicht nur, weil die Partie Bayern gegen Köln sein persönlicher Abschied war, sondern „vielmehr wegen der Familie“, die nach München mitgereist war. „Ich habe noch ein paar Minuten und das kriege ich hin“, schloss Aytekin und pfiff Minuten später ein letztes Mal ein Bundesliga-Spiel an.

In diesem zeigte der Referee eine souveräne Leistung – und pfiff dann auch ein letztes Mal ab. Danach winkte er Richtung Tribüne, verteilte Luftküsse und nahm die Glückwünsche der Spieler entgegen.

Aytekin „zutiefst dankbar“

„Es ist schwer zu beschreiben“, gab Aytekin nach der finalen Partie einen Einblick in seine Gefühlswelt. „Nach so vielen Jahren Bundesliga ein Teil der Fußball-Familie zu sein und zu wissen, man verlässt jetzt diese Familie – das ist schon nicht einfach. Ich bin zutiefst dankbar, insbesondere dass all die Menschen da sind, die mir so wichtig sind.“

Wieder kämpfte Aytekin mit den Tränen. „Ich habe die Kunst, die schweren Momente schnell zu vergessen und die besonderen einzufangen“, führte der dreimalige DFB-Schiedsrichter des Jahres (2019, 2022, 2024) weiter aus. „Die Bundesliga ist unglaublich und da so lange dabei zu sein, so viele Emotionen zu erleben aus nächster Nähe. Die Menschen, die Wertschätzung, die ich auch zum Schluss bekommen habe auch über die Jahre. Das ist schwer in Worte zu fassen. Aber besondere Momente, die werde ich nie vergessen.“

Noch ein bisschen besonderer war für Aytekin aber, „wenn man hochschaut und man sieht die Menschen, die einem so wichtig sind“. Auch das werde er „nicht mehr vergessen“.

Wie es für ihn nun ohne diese „Fußball-Familie“ weitergeht, ließ der Unternehmer offen. Langweilig werde ihm aber nicht, denn: „Ich mache so viele Sachen.“ Für mindestens ein Spiel wird Aytekin aber noch die Pfeife in die Hand nehmen, wenn auch nicht mehr auf der ganz großen Bühne. „Am 7. Juni pfeife ich tatsächlich Weilersbach gegen Kirchehrenbach. Das war das allererste Derby, das ich geleitet habe hier in der Gegend. Es ist für einen karitativen Zweck“, hatte Aytekin unter der Woche im großen Abschieds-Interview im kicker verraten.

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