Neben einem Rechtsaußen fahndet Bayer auch nach einem neuen Rechtsverteidiger. Dabei ist Straßburgs Guela Doué in den Fokus gerückt. Doch der Transfer gestaltet sich kompliziert.
Straßburgs WM-Teilnehmer wäre Ideallösung
In einer Woche schließt das Sommer-Transferfenster – und noch haben Bayers Macher zwei wichtige Baustellen im Kader zu schließen. Davon ist die rechte Seite gleich doppelt betroffen, für die sowohl ein Rechtsaußen als auch ein rechter Außenverteidiger verpflichtet werden soll.
Beim Flügelstürmer ist der Wunschkandidat seit geraumer Zeit mit Moussa Diaby ausgemacht. Der schnelle Linksfüßer möchte gerne unter das Bayer-Kreuz zurückkehren, doch bislang gibt es keine Einigung zwischen den drei Parteien: Diaby, um dessen Abfindung es geht, sowie Bayer und Al-Ittihad bezüglich der Ablöse, aus der die Araber ja auch ihrerseits die Abfindung bestreiten würden.
Rechts hinten ist es bislang erstaunlich ruhig in der Gerüchteküche. Dabei hat Leverkusen mit Guela Doué von Racing Straßburg seinen Wunschkandidaten ausgemacht. Der 23-jährige Ivorer gilt als spiel- und offensivstarker Außenverteidiger, der bei der WM für die Elfenbeinküste in drei benoteten Einsätzen (eine Torvorlage) auf einen kicker-Notenschnitt von 3,17 kam. Einzig beim deutschen 2:1-Sieg gegen die Ivorer wurde er nur eingewechselt.
Straßburg schwebt Ablöse um die 40 Millionen Euro vor
Sportlich würde Doué ins Anforderungsprofil passen. Finanziell ist das bislang nicht ansatzweise der Fall, soll den Franzosen für den bis 2029 an Racing gebunden Profi doch eine Ablöse im Bereich von 40 Millionen Euro vorschweben. Eine Summe, die Bayer für einen Außenverteidiger nicht zahlen würde. Weshalb ein großes Fragezeichen hinter der Umsetzung steht.
Klar ist aber, dass Bayer auf beiden Positionen auf der rechten Seite noch akuten Bedarf hat, das vorhandene Niveau anzuheben. Als schnellen Rechtsaußen hat Trainer Carles Martinez akut nur den verletzungsanfälligen Nathan Tella zur Verfügung. Talent Montrell Culbreath (18) ist als gute Backup-Lösung einzuordnen, fällt aber ohnehin derzeit verletzt wohl bis zur Länderspielperiode im September aus.
Bayer möchte zweimal kräftig investieren, aber reicht das?
Und rechts in der Vierer-Abwehrkette gibt es zwar mit Lucas Vazquez, dem Brasilianer Arthur und Axel Tape gleich drei Kandidaten, die aber nicht (Vazquez) bzw. bislang nicht (Arthur, Tape) als Ideallösung angesehen werden.
Eine Konstellation, die Bayer bereit macht, auf beiden Positionen auf der rechten Seite kräftig zu investieren. Ob dies ausreicht, ist aber vor allem bei Doué und Straßburg eine ganz andere Frage.
Neben einem Rechtsaußen fahndet Bayer auch nach einem neuen Rechtsverteidiger. Dabei ist Straßburgs Guela Doué in den Fokus gerückt. Doch der Transfer gestaltet sich kompliziert.
