Bayerns Plan mit Ibrahimovic 

Drei Leihstationen hat Arijon Ibrahimovic hinter sich, seit er 2018 als Zwölfjähriger vom 1. FC Nürnberg zum FC Bayern wechselte. Zur neuen Saison planen die Münchner den Offensivspieler fest im Profikader ein – als Alternative, die sich durchsetzen soll.

Es hat mit Saibari zu tun

Anfang Juli verlängerte der mittlerweile 20-Jährige seinen Vertrag bis 2028 und sucht nun die nächste, seine vermutlich letzte Chance im Starensemble des FC Bayern. In der Saison 2023/24 trug er 16-mal das Trikot von Frosinose Calcio, traf dabei einmal, in der ersten Jahreshälfte 2025 reichte es bei Lazio Rom nur zu einem Einsatz. Ganz anders dann die Spielzeit 2025/26, in der Ibrahimovic trotz des Abstiegs in Heidenheim zum Bundesligaspieler reifte, zwei Tore und sieben Assists in 32 Partien sammelte.

Bei der 1:2-Testspielniederlage bei Drittligist Wehen Wiesbaden – das Tor erzielte Tom Bischof per Elfmeter – feierte der 20-jährige Ibrahimovic sein Comeback im Bayern-Trikot, der Mann mit der Rückennummer 22 kam wie die wenigen anderen bekannten Spieler nach der Halbzeitpause ins Spiel. Über Einwechslungen wird er sich auch nun anbieten müssen, diese Chancen nutzen.

Ibrahimovic, so der Eindruck bei den Bayern-Verantwortlichen, hat die Lust und Motivation, die Chance zu nutzen. Eingeplant ist er dabei vornehmlich auf dem linken Flügel als Back-up von Luis Diaz. Ursprünglich wollten die Münchner dort einen Neuzugang verpflichten, doch Anthony Gordon war zu teuer, ging stattdessen von Newcastle zum FC Barcelona.

Back-up von Luis Diaz

Die Münchner wiederum entschieden sich dann für Ismail Saibari. Doch der marokkanische WM-Teilnehmer spielt bevorzugt im Zentrum, entweder als falsche Neun oder als Zehner. Erst durch dieses Umdenken wurde der Platz für Ibrahimovic frei, der auch in Heidenheim meist über diesen Flügel oder die Halbposition kam.

Allerdings soll auch Serge Gnabry wieder häufiger über den Flügel kommen, wenn er sein Comeback feiert. Mit Saibari, Harry Kane und Jamal Musiala sind die zentralen Positionen in der Offensive besetzt, auf der Zehn könnten auch Michael Olise und Lennart Karl spielen, die wiederum hauptsächlich für die rechte Außenbahn eingeplant sind.

Trainer Vincent Kompany kann, wenn alle fit sind, nach Lust und Laune umstellen und rotieren. Und Ibrahimovic spielt in diesen Plänen eine Rolle, er soll definitiv auf Spielzeit kommen. In der Winterpause, so heißt es aus dem Klub, werde man dann sehen, wie der Plan mit dem dreimal verliehenen Eigengewächs aufgegangen ist.

 Drei Leihstationen hat Arijon Ibrahimovic hinter sich, seit er 2018 als Zwölfjähriger vom 1. FC Nürnberg zum FC Bayern wechselte. Zur neuen Saison planen die Münchner den Offensivspieler fest im Profikader ein – als Alternative, die sich durchsetzen soll. 

 

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