Weil Klaus auf Anhieb abliefert: Das Rennen um die Nummer 2 könnte neu entfacht werden 

Ein spätes Bundesliga-Debüt und starke Leistungen: Union Berlins Keeper Klaus überraschte positiv beim Saisonendspurt.

Union-Keeper ein sicherer Rückhalt

Dass Union Berlin im Saisonendspurt punktetechnisch nochmals zulegen und in der Endabrechnung auf Platz elf hüpfen konnte, hatte gleich mehrere Gründe. Einen großen Anteil daran genießt unter anderem Carl Klaus, der als Torhüter Nummer drei in die Spielzeit gegangen war, aber aufgrund der Verletzungen von Frederik Rönnow und Matheo Raab die zurückliegenden vier Spiele bestreiten durfte.

Bereits bei der Partie in Leipzig (1:3), wo Klaus für Rönnow eingewechselt wurde und deshalb mit 32 Jahren sein Bundesliga-Debüt feiern durfte, wurde ersichtlich, dass der gebürtige Stuttgarter ein verlässlicher Rückhalt ist. „Ich wollte ein sicheres Spiel zeigen, keine wilden Aktionen machen. Das war mir wichtig. Aus persönlicher Sicht bin ich mit meinem Spiel zufrieden“, sagte er damals.

Weitere zwei Jahre in Berlin

Bei den folgenden drei Begegnungen knüpfte er nahtlos an diese Darbietung an. Unaufgeregt, sicher am Ball, kommunikativ und mit einigen starken Paraden – so präsentierte sich Klaus bei seinen ersten Einsätzen im deutschen Oberhaus. Zudem wurde zuletzt beim 4:0-Erfolg gegen Augsburg, dem höchsten Saisonsieg der Eisernen, erkennbar, dass der Torhüter eine weitere Stärke beim Aufbauspiel besitzt. Hat er einen Ball abgefangen, ging es postwendend mit einem langen, aber präzisen Abschlag nach vorne. So leitete er die ersten beiden Treffer ein.

„Ich hab schon Vertrauen in meinen Schlag, das kann bei hochstehenden Gegnern eine Waffe sein. Es war sogar noch mehr drin, weil die Räume da waren. Es ist schön, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, betonte Klaus, der lange auf seine Chance bei Union Berlin warten musste. Diese aber definitiv genutzt hat. Die Belohnung dafür folgte bereits vor dem finalen Saisonspiel. Der Vertrag des Keepers wurde verlängert, nach kicker-Informationen um weitere zwei Jahre.

Das Rennen um die Nummer zwei wird spannend

Doch kann sich Klaus nach den gezeigten Leistungen überhaupt noch damit zufriedengeben, der zweite Back-Up zu sein? „Es gab eine klare Reihenfolge. Jetzt kommt ein neuer Trainer. Ich gehe jetzt erstmal in die Sommerpause und nehme diese Erfahrungen für mich mit. Ich nehme viel Selbstvertrauen mit und dann schauen wir mal“, sagte er. An Rönnow, der sich in den vergangenen Jahren enorm gesteigert hat und zu einer Art Institution im Südosten Berlins geworden ist, gibt es vermutlich kein Vorbeikommen.

Aber zumindest das Rennen um die Nummer zwei hinter dem Dänen dürfte in der kommenden Spielzeit nochmals neu entfacht werden. Klaus zumindest hat gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist und er abliefert, wenn er denn zwischen den Pfosten steht.

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