Krösche ehrlich: „Wir sind dieses Jahr nicht stabil, das muss man einfach sagen“ 

Europa in Gefahr und akute Abwehrsorgen: Die Saison der Frankfurter Eintracht bleibt eine enttäuschende. Das 1:3 gegen Leipzig war gerade ob der schwachen zweiten Hälfte ein neuerlicher Beweis dafür. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Sportvorstand Markus Krösche im Anschluss.

Eintracht schlittert Saisonende entgegen

Rechnet man das Hinspiel in Leipzig mit ein, hat die Eintracht in dieser Spielzeit insgesamt mit 1:9 gegen RB verloren. Zugleich war das 1:3 vom Samstagabend die erste Heimniederlage überhaupt gegen die Sachsen – nach zuvor fünf Remis und vier Dreiern. Hinzugesellt sich der Fakt, nun schon bei 57 Gegentoren zu stehen.

Das wird nur von den Abstiegskandidaten Heidenheim (64) und Wolfsburg (66) übertroffen – und führt vor allem dazu, dass die Hessen nach wie vor um ein europäisches Ticket zittern müssen. Unter Umständen kann der aktuelle Rang 7 für die Conference League reichen, allerdings drückt Europa-League-Halbfinalist Freiburg mit nur zwei Zählern weniger bei einem ausstehenden Spiel von hinten.

Kurzum: Die Liga, sie ist angespannt.

„Wir spielen jetzt nicht wirklich guten Fußball“

Das war auch den Worten von Markus Krösche direkt nach Spielschluss in den Katakomben zu entnehmen. „Wir sind dieses Jahr nicht stabil, das muss man einfach sagen“, analysierte der Eintracht-Sportvorstand mit klaren Worten. „Wir schaffen es nicht, über 90 Minuten an unser Leistungsmaximum zu kommen. Jeder Einzelne nicht, wir als Mannschaft nicht – und das ist auch der Grund, warum wir solche schwankenden Leistungen haben.“ Und schwankend war sie gewesen, die Leistung gegen Leipzig – schon in den ersten 45 Minuten, aber eben vor allem in Abschnitt zwei mit akut offensiver Harmlosigkeit sowie defensiver Passivität.

  • Die aktuelle Tabelle

Krösche sagte, er vermisse deswegen vieles, was er in den vergangenen erfolgreichen Jahren bei seiner Eintracht im Gesamten als auch bei jedem einzelnen Profi gespürt habe: „Eine Ernsthaftigkeit, eine Grundaggressivität, auch vielleicht die Gier, auch unbedingt diesen Zweikampf gewinnen zu wollen. Das ist der große Unterschied im Vergleich zum letzten Jahr.“

Alles alarmierende Zeichen für ihn – gepaart mit Verständnis für die eigenen Fans, die gerade in der Schlussphase nicht mehr vollends das Team auf dem Rasen unterstützt hatten: „Wir haben über die letzten Jahre eine hohe Erwartungshaltung kreiert. Und man muss ehrlicherweise sagen, wir spielen jetzt nicht wirklich guten Fußball. Da müssen wir uns an die eigene Nase packen. Wir müssen viel besser Fußball spielen und viel mehr die Zuschauer mitnehmen.“ Das sei nun das große Ziel für die finalen vier Partien, um diese gebrauchte Spielzeit noch einigermaßen positiv zu beenden.

SGE-Coach Albert Riera nahm der Sportvorstand bei all seiner Kritik übrigens aus seiner Gleichung der Negativität heraus: „Das hat nichts mit dem Trainer zu tun. Am Ende geht es darum, wie die Spieler das umsetzen und wie sie sich in gewissen Situationen verhalten oder verhalten sollen. Themen wie „einfache Ballverluste, der letzte Pass kommt nicht an, wir verlieren Eins-gegen-eins-Situationen“ … solche Dinge liegen aus seiner Sicht in der Verantwortung der Spieler, der Mannschaft höchstselbst.

„Wir haben einfach gerade in Eins-gegen-eins-Situationen oft das Nachsehen und gewinnen nicht die Zweikämpfe. Und dann kriegst du auf dem Niveau mit der Qualität, die Leipzig hat, die Tore. Das ist das, was sich bei uns die ganze Saison durchzieht, sonst kriegst du auch nicht so viele Gegentore.“

 Europa in Gefahr und akute Abwehrsorgen: Die Saison der Frankfurter Eintracht bleibt eine enttäuschende. Das 1:3 gegen Leipzig war gerade ob der schwachen zweiten Hälfte ein neuerlicher Beweis dafür. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Sportvorstand Markus Krösche im Anschluss. 

 

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