„Wir sind auf irgendeine Art und Weise auf Augenhöhe mit Bayern“ 

Mehr als die Gegentore in München ärgerte VfB-Kapitän Atakan Karazor die Stuttgarter Reaktion darauf. Trotzdem ließ er mit einer kleinen Kampfansage an die Bayern aufhorchen.

Karazor appelliert an VfB-Teamkollegen

Nach der 2:4-Niederlage beim FC Bayern verloren die Profis des VfB Stuttgart nicht viel Zeit, um die Akkus schnell wieder aufzuladen. Reihenweise liefen sie am Sonntagabend mit ansehnlichen Dönerboxen durch den Bauch der Allianz-Arena. Noch pikanter war allerdings, was der Kapitän sagte, als er mit seiner Box bei den Medienvertretern Halt machte.

„Das darf nicht passieren! Das darf auf gar keinen Fall irgendwie bei uns reinkommen“

Obwohl auch Atakan Karazor schon in Richtung DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg am Donnerstag schielte, wollte er einen Appell an die Teamkollegen offenbar unbedingt noch loswerden. Dass der VfB die Partie nach ordentlicher Anfangsphase samt Führung durch individuelle Fehler (Finn Jeltsch) binnen weniger Minuten aus der Hand gegeben hatte, war in Karazors Augen nicht das größte Problem. „Was mich ärgert, war, dass ich in diesen fünf, sechs Minuten das Gefühl hatte, dass wir einfach die Köpfe hängen lassen. Das darf nicht passieren! Das darf auf gar keinen Fall irgendwie bei uns reinkommen. Es ist ganz, ganz wichtig, dass wir diesen Fehler abstellen.“

Gerade nach solchen Patzern käme es auf die richtige Körpersprache an, darauf, „die Brust rauszuhalten. Ich denke, die Jungs drüben“, blickte Karazor zur Bayern-Mixed-Zone, „machen das genauso. Die spielen einfach so weiter, als ob nichts gewesen wäre. Solche Dinge imponieren mir einfach. Das will ich auch als Kapitän der Mannschaft weitergeben.“

Ein Bayern-artiges gegenseitiges Pushen wie nach Manuel Neuers frühem Fehler gegen Real Madrid sah man am Sonntag auf Stuttgarter Seite tatsächlich nicht. Das vermisste Karazor ebenso wie die Reife, den Gegner – Porto lässt grüßen – gar nicht erst dermaßen einzuladen.

„Das wird das Ziel sein – und ich rede da von ein oder zwei Jahren“

„Bayern macht solche einfachen Fehler nicht. Da sieht man einen Unterschied in der Reife“, befand er und bilanzierte trotzdem überraschend offensiv: „Wir sind auf irgendeine Art und Weise auf Augenhöhe mit Bayern und auf irgendeine Art und Weise wiederum nicht. Das wird das Ziel in der Zukunft sein, und ich rede da von ein oder zwei Jahren: dass wir mit solchen Spielern und solchen Mannschaften mithalten, dass wir in ein paar Jahren vielleicht, vielleicht noch aktiver auch da oben mitspielen können.“

Während Joshua Kimmich & Co. also routiniert ihre x-te Meisterschaft abhakten, wagte Karazor ein paar Meter weiter fast beiläufig eine Ansage, die es in sich hat: Auf Sicht wäre der VfB schon gerne in der Lage, die Bayern mal über eine ganze Saison zu ärgern – und nicht wie am Sonntag nur mal kurz am Anfang und Ende einer Partie. Das klang vollmundig, doch seine Dönerbox hatte Karazor da noch gar nicht angerührt.

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