Der FC Augsburg macht Nägel mit Köpfen, zieht die Kaufoption bei Rodrigo Ribeiro und stattet den talentierten Stürmer aus Portugal mit einem Vertrag bis 2031 aus. Sporting Lissabon erhält fünf Millionen Euro als Ablöse.
Sporting erhält fünf Millionen
Es war längst kein Geheimnis mehr, dass der FC Augsburg die im Winter mit Sporting Lissabon vereinbarte Kaufoption für Rodrigo Ribeiro ziehen würde. Zu sehr deutete der 21-jährige Portugiese in der abgelaufenen Rückrunde sein Potenzial an. Die nun bezahlten fünf Millionen Euro plus Boni wirken aktuell noch etwas viel, doch eine deutliche Wertsteigerung bei Ribeiro ist alles andere als unrealistisch. Irgendwann könnte er dann für eine viel höhere Ablöse wechseln, doch das ist Zukunftsmusik.
„Rodrigo hat in den vergangenen Monaten einen sehr guten Eindruck hinterlassen und gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Er hat uns auch menschlich überzeugt und passt mit seiner Art sehr gut zum FCA. Wir freuen uns, den gemeinsamen Weg mit ihm weiterzugehen“, wird FCA-Sportdirektor Benni Weber in der Pressemitteilung des Bundesligisten zitiert. Der FCA verkündete zudem, dass Ribeiro einen Vertrag bis 2031 unterschrieben hat.
„Er bringt mit seiner Schnelligkeit, seinem Spiel in die Tiefe und seiner Abschlussqualität Eigenschaften mit, die gut zu unserer Art, Fußball zu spielen, passen. Gleichzeitig entspricht seine Entwicklung unserem Weg, junge Talente gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln“, sagt Weber weiter. In 14 Einsätzen erzielte Ribeiro zwei Tore, zudem darf er sich seit März U-21-Nationalspieler seines Landes nennen.
Ist Gregoritsch der nächste?
Und was sagt der Spieler? „Die vergangenen Monate haben mir in meiner Entwicklung viel gebracht. Daran möchte ich in der kommenden Saison anknüpfen.“ Zudem habe er sich gut und schnell eingelebt. Zeitweise knöpfte Ribeiro in der Rückrunde Michael Gregoritsch den Stammplatz ab, eher der Österreicher am Ende wieder regelmäßig randurfte. Wer künftig den Vorzug erhält, könnte auch eine Frage der Ausrichtung sein, Ribeiro vor allem dann den Vorzug erhalten, wenn Trainer Manuel Baum eine schnelle Spitze für Konter benötigt.
Allerdings muss der FCA zunächst noch auch bei Gregoritsch die Option ziehen, was als sehr wahrscheinlich gilt und noch vor der Weltmeisterschaft passieren dürfte, an der er mit Österreich teilnimmt. Gregoritsch war im Winter von Bröndby IF nach Augsburg zurückgekehrt, wo er abgesehen von einer Leihe zu Schalke zwischen 2017 und 2022 bereits lange gespielt hatte.
Neben Ribeiro und Gregoritsch muss der FCA noch Entscheidungen bei Arthur Chaves und Yannik Keitel treffen, die von Hoffenheim bzw. dem VfB Stuttgart ausgeliehen waren. Bei Chaves geht die Tendenz zum Kauf, bei Keitel ob seiner vielen Verletzungen eher nicht.
Der FC Augsburg macht Nägel mit Köpfen, zieht die Kaufoption bei Rodrigo Ribeiro und stattet den talentierten Stürmer aus Portugal mit einem Vertrag bis 2031 aus. Sporting Lissabon erhält fünf Millionen Euro als Ablöse.
