Der Hamburger SV hat trotz eines schwachen Saisonauftakts seinem Cheftrainer Merlin Polzin das Vertrauen ausgesprochen und den Vertrag des 35-Jährigen verlängert. Auch das Trainerteam um Loic Favé bleibt an Bord.
Null Punkte aus drei Spielen
Drei Spiele, null Punkte, null zu zwölf Tore: Viel schlechter hätte der Start für den Hamburger SV in die neue Saison nicht verlaufen können. Trotz zweier 0:5-Niederlagen (gegen Mainz und in Leipzig) in Folge, setzt der Verein nun ein Zeichen und verlängert den Vertrag von Chefcoach Merlin Polzin bis 2029. Auch mit dem Trainerteam um Polzins Assistenten Loic Favé wurde das Arbeitspapier ausgeweitet.
Sportvorständin Kathleen Krüger erläutert: „Unser grundsätzliches Bekenntnis haben wir frühzeitig und zuletzt immer wieder klar kommuniziert. Wir werden gemeinsam in die Zukunft gehen, wissen parallel auch um die aktuelle sportliche Situation. Vertrauen bedeutet nicht, dass Ergebnisse zweitrangig werden, sondern basiert auf kritischer Auseinandersetzung. Umso bewusster und aus voller Überzeugung verlängern wir die Verträge von Merlin, Loic, Richi und Max. Sie überzeugen mit ihrer Expertise, ihrer Akribie, ihrem Fleiß und ihrer tagtäglichen Leidenschaft.“
Von der Interims- zur Dauerlösung
Ganz überraschend kommt die Vertragsverlängerung Polzins nicht, hatte Krüger diese vor der Partie in Leipzig doch schon angedeutet. Damit untermauerte sie den Wunsch des HSV zu verlängern, lediglich der richtige Zeitpunkt stand noch aus.
Bereits 2024 übernahm Polzin nach der Entlassung des damaligen Cheftrainers Steffen Baumgart als Interimstrainer und überzeugte in seinen vier Spielen mit einem Punkteschnitt von 2,00, sodass er postwendend zur Dauerlösung befördert wurde. Am Ende der Saison gelang dem HSV schließlich die langersehnte Rückkehr in die Bundesliga und ein Jahr später der Klassenerhalt im Oberhaus.
Der Hamburger SV hat trotz eines schwachen Saisonauftakts seinem Cheftrainer Merlin Polzin das Vertrauen ausgesprochen und den Vertrag des 35-Jährigen verlängert. Auch das Trainerteam um Loic Favé bleibt an Bord.
