Rückkehr nach Portugal: Bayern verkauft Joao Palhinha an Benfica 

Er galt als klarer Verkaufskandidat, nun ist der Abschied von Joao Palhinha auch offiziell: Die Bayern lassen den Portugiesen endgültig ziehen – und kassieren dafür von Benfica Lissabon eine ordentliche Millionensumme.

Fast 20 Millionen Euro fließen

Der FC Bayern schließt das Kapitel Joao Palhinha und gibt den Portugiesen nach zwei Jahren, von denen er nur eines in München verbrachte, wieder ab. Der Sechser verlässt den deutschen Rekordmeister und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Benfica Lissabon. Der potenzielle Europa-League-Teilnehmer zahlt für den 37-maligen Nationalspieler fast 20 Millionen Euro, davon 14 Millionen sofort, weitere fünf Millionen Euro sind durch erfolgsabhängige Boni möglich. Bei Benfica unterschreibt er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro beinhaltet.

„Wir haben mit Joao Palhinha seine Situation beim FC Bayern offen besprochen und dann einen Weg gefunden, auf den wir uns alle verständigen konnten“, erklärt Bayerns Sportvorstand Max Eberl. „Er hat sich dafür entschieden, seine Karriere in seiner Heimat fortzusetzen. Wir danken ihm für seine Zeit beim FC Bayern und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Die Bayern zahlten einst 50 Millionen Euro

Vor knapp drei Jahren buhlte der damalige Bayern-Trainer Thomas Tuchel offensiv um Joao Palhinha – und zeigte sich nach dessen geplatztem Transfer „sehr traurig“. Den Münchner Kader bezeichnete er anschließend als „mutig“. Ein Jahr später wechselte der schlaksige Mittelfeld-Abräumer für fast 50 Millionen Euro dann doch von Fulham zum FCB, Tuchel hatte seinen Posten allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits räumen müssen.

Unter Nachfolger Vincent Kompany spielte Joao Palhinha dann keine Hauptrolle, kam nur auf 17 Bundesliga-Einsätze sowie fünf in der Champions League – und suchte im Sommer 2025 den Weg zurück in die Premier League. Tottenham übernahm das volle Gehalt, um Joao Palhinha für ein Jahr für sich zu gewinnen.

Spurs-Verbleib zerschlägt sich – Aston Villa buhlt vergeblich

Die Spurs und der Spieler liebäugelten mit einem Verbleib, doch ein fester Transfer kam schließlich nicht zustande. Auf der Insel aber blieb Joao Palhinha ein größeres Thema, mehrere Vereine sollen sich um seine Dienste bemüht haben. Darunter auch Aston Villa, das in diesem Sommer unter anderem sagenhafte 137 Millionen Euro alleine für den Transfer von Morgan Rogers zum FC Chelsea eingenommen hatte.

Letztlich wurde es aber nichts mit der Rückkehr in die Premier League. Stattdessen zieht es Joao Palhinha wieder in seine portugiesische Heimat. Mit einem pikanten Detail: Seinen Durchbruch feierte der 31-Jährige einst bei Sporting, von wo aus es ihn 2022 gen Fulham zog. Nun heuert er ausgerechnet beim großen Stadtrivalen an.

Sein erstes Spiel für den roten Teil der portugiesischen Hauptstadt könnte Joao Palhinha bereits kommende Woche absolvieren. Am 27. August gastiert Benfica im Rückspiel der finalen Europa-League-Qualifikationsrunde bei Aarhus GF. In der heimischen Liga geht es für die Adler wenige Tage später gegen GD Estoril Praia weiter.

 Er galt als klarer Verkaufskandidat, nun ist der Abschied von Joao Palhinha auch offiziell: Die Bayern lassen den Portugiesen endgültig ziehen – und kassieren dafür von Benfica Lissabon eine ordentliche Millionensumme. 

 

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