Ricken zu bisheriger BVB-Transferphase: „Haben unsere Hausaufgaben gemacht“ 

Am Samstag trifft Borussia Dortmund gleich im ersten Pflichtspiel der neuen Saison im Supercup auf den FC Bayern. Auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag äußerten sich Trainer Niko Kovac und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zu den bisherigen Transferaktivitäten.

Weitere Zugänge nicht ausgeschlossen

Hinter Borussia Dortmund liegt ein aktiver Transfer-Sommer. Klar, dass Kader und Neuzugänge auf der Pressekonferenz vor dem Supercup gegen den FC Bayern am Samstag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) das zentrale Thema waren.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, schob BVB-Sport-Geschäftsführer Lars Ricken vorneweg. „Wir sind jetzt in einer Situation, in der wir den Markt beobachten können. Ich wäre alles andere als unglücklich, wenn wir mit dieser Mannschaft in die Saison gehen würden.“ Zeitgleich mahnte er aber zu Geduld: „Die Voraussetzungen sind geschaffen. Aber das Problematische ist, dass es uns bisher uns noch keinen Sieg gebracht hat.“ Ob der BVB noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt, ließ Ricken offen: „Es muss nichts mehr passieren, vielleicht passiert noch etwas. Wir wissen, dass es an der ein oder anderen Stelle noch ruckeln kann.“

Beier und Anton kehren in Kader zurück

Eine mögliche Baustelle sind die beiden Flügelverteidiger-Positionen. Nach dem Abgang von Yan Couto nach Como sei auf der rechten Schiene „ein Loch entstanden“, erklärte Kovac, der aber sofort klarstellte: „Wir sind auf beiden Seiten gut aufgestellt, da mache mir keine Sorgen. Dennoch halten wir alle Augen offen.“

Maximilian Beier, der gemeinsam mit Waldemar Anton für den Supercup wieder einsatzbereit ist, nachdem beide bei der Generalprobe gegen die AS Rom (2:2) angeschlagen fehlten, könne auf beiden Seiten spielen. Dazu sei man mit „Vollprofi“ Daniel Svensson und Julian Ryerson gut gerüstet, befand Kovac.

Auf der Doppelsechs stellt sich weiterhin die Frage, wer neben dem gesetzten Felix Nmecha den Vorzug erhält. Neuzugang Joey Veerman ist laut Kovac „ein ähnlicher Spielertyp“ wie der deutsche Nationalspieler, Marcel Sabitzer und Jobe Bellingham hätten wiederum ein anderes Profil. „Wir haben jetzt einen guten Mix. Letztes Jahr hat man die Probleme schon gesehen, wenn Felix nicht dabei war. Dann ging dort schon spielerische Qualität verloren. Das haben wir jetzt aufgefangen, und ich glaube, dass die vier es gut wuppen werden“, sagte der 54-Jährige, der die Neuverpflichtungen als „stimmig“ bewertet.

Veerman und Giannis Konstantelias, der am Donnerstag zum ersten Mal mit der Mannschaft trainieren wird, stellt der BVB-Trainer derweil einen Einsatz in Aussicht: Beide seien „körperlich fit“ und bereits im Wettbewerb-Modus, „deswegen sehe ich da überhaupt keine Notwendigkeit, sie nicht mit in den Kader zu nehmen.“

Ricken lobt Karetsas für frühes Bekenntnis zum BVB

Zum Kader zählt auch Konstantinos Karetsas, den Ricken für sein deutliches Bekenntnis zu Dortmund nach der Kontaktaufnahme im April lobte. Mit allen dreien habe die Mannschaft „spielerische Qualität“ dazugewonnen, an der man in den vergangenen Jahren noch gezehrt habe, erklärte Kovac.“Wir wollen den nächsten Schritt nicht nur defensiv, sondern auch offensiv machen“, fügte der Kroate an. Und untermauerte anschließend ungewohnt offensiv: „Hauptsache wir gewinnen. Wenn wir 5:4 gewinnen, dann bin ich auch froh.“

In der Dortmunder Dreierkette dürften am Samstag Neuzugang Joane Gadou, Anton und Ramy Bensebaini starten. Emre Can (Kreuzbandriss) und Nico Schlotterbeck (Innenbandriss) fallen ohnehin aus. Carney Chukwuemeka dürfte derweil nach überstandenen muskulären Problemen in den Kader zurückkehren.

 Am Samstag trifft Borussia Dortmund gleich im ersten Pflichtspiel der neuen Saison im Supercup auf den FC Bayern. Auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag äußerten sich Trainer Niko Kovac und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zu den bisherigen Transferaktivitäten. 

 

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