Polens U-21-Nationalspieler Marcel Regula ist international begehrt. Der Transfer zum Wunschziel 1. FC Köln hängt. Da braucht es kreative Lösungen.
Kandidat für Köln
31 Einsätze absolvierte Marcel Regula in der vergangenen Saison für Zaglebie Lubin in Polens erster Liga, erzielte dabei fünf Treffer und hat auch in der gerade gestarteten neuen Saison schon wieder getroffen. Es ist kein Wunder, dass der 19 Jahre alte Offensivspieler längst europaweit auf den Scoutinglisten auftaucht. Doch zwei Wochen vor Transferschluss ist seine Zukunft noch unklar.
Denn ein Transfer zum 1. FC Köln kommt einfach nicht voran. Dabei hatte der Bundesligist zuletzt durchaus Interesse am 19-Jährigen, dessen Vertrag bei seinem Jugendklub Lubin noch bis zum Sommer 2028 läuft. So richtig Geld verdienen mit dem Talent könnten die Polen wohl nur noch in diesem Sommer, weshalb durchaus Gesprächsbereitschaft herrscht. Die geforderten neun bis zehn Millionen Euro Ablöse sind allerdings kein leicht zu stemmendes Paket.
Die besten Chancen hätte Regula in Köln
Der Geldregen nach einem möglichen Verkauf Said El Malas käme da sehr gelegen. Doch bislang rang sich kein Klub durch, die FC-Forderung von mindestens 50 Millionen Euro zu bedienen. Und weil Köln bereits ordentlich Geld ausgab, aber lediglich Jakub Kaminski für 17 Millionen Euro Fixsumme an Sporting Lissabon verkaufte, wäre ein Regula-Transfer ohne frisches Geld in den Kassen ein ordentliches wirtschaftliches Risiko.
Regula selbst würde dabei am liebsten zum FC wechseln. Das Vorbild Kaminski, der einst ebenfalls als großes Talent aus Polen in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg wechselte und beim FC zum Top-Spieler reifte, macht die Kölner attraktiv. Vor allem aber hätte der Angreifer am Rhein wohl die besten Chancen auf Einsätze in einer Top-5-Liga. Anders etwa als in England, wo beispielsweise die Zweitligisten FC Burnley und FC Southampton um Regula werben.
Es gibt kreative Lösungen
Die Bundesliga scheint da deutlich attraktiver. Auf dem Radar ist Regula dabei nicht nur bei den Kölnern, sondern auch bei anderen Erstligisten. Zuletzt beschäftigte sich etwa auch der BVB mit ihm, entschied sich am Ende allerdings für kostspieligere Akteure. Denkbar ist dabei aber weiterhin, dass ein Klub aus einem höheren Regal bei Regula zuschlägt – und das Talent mit der Hoffnung auf Wertsteigerung vorerst nach Lubin zurückleiht.
Eine kreative Lösung – die kommt auch für die Kölner in Frage. So könnte Regula möglicherweise per Leihe inklusive Kaufpflicht zum FC kommen. Ein Modell, mit dem zuletzt schon Tom Krauß aus Mainz ans Geißbockheim wechselte. Und eines, dass Regula doch noch zum FC bringen könnte.
Polens U-21-Nationalspieler Marcel Regula ist international begehrt. Der Transfer zum Wunschziel 1. FC Köln hängt. Da braucht es kreative Lösungen.
