Zuletzt lag ein möglicher Transfer von Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg nach Stuttgart auf Eis. Nun könnte die Sache aber wieder Fahrt aufnehmen.
Nehmen die Gespräche nun wieder an Fahrt auf?
Denn wie der kicker erfuhr, hat Dzenan Pejcinovic eine Entscheidung getroffen und intern beim VfL Wolfsburg noch einmal sehr deutlich seinen Wechselwunsch hinterlegt. Konkret möchte der Angreifer allerdings ausschließlich zum VfB Stuttgart gehen – trotz diverser Angebote aus dem europäischen Ausland und auch Offerten aus der Bundesliga, wobei sich der einst sehr interessierte SC Freiburg aus dem Poker um Pejcinovic verabschiedet hat.
Eine der wenigen positiven Überraschungen in Wolfsburg
Der 21-Jährige war eine der wenigen positiven Überraschungen bei den Wölfen in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, die bekanntlich im Abstieg endete. Pejcinovic waren wettbewerbsübergreifend zwölf Treffer gelungen. Nun strebt er einen Transfer zum VfB an, der in der kommenden Spielzeit in der Champions League vertreten ist. Für den 1,90-Meter-Mann sind gerade internationale Auftritte ein Argument, möchte er sich doch als Akteur der deutschen U 21 langfristig auch für die A-Nationalmannschaft empfehlen, bei der nach dem blamablen WM-Aus ein Neuaufbau ansteht.
Doch noch ist es nicht so weit. Zuletzt stockten die Gespräche, zu hoch waren die Ablöseforderungen aus Wolfsburg für die VfB-Verantwortlichen um Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Sportdirektor Christian Gentner, die beide bekanntlich selbst eine VfL-Vergangenheit haben. Pejcinovics nun klar formulierter Wunsch dürfte dafür sorgen, dass die Gespräche wieder ins Rollen kommen, zentraler Streitpunkt aber wird gewiss die Ablöse respektive die Frage der Modalitäten bleiben. Welche Summe fließt direkt, was kommt über Boni? Rund um die 25 Millionen Euro, so ist zu hören, sollen sich die Forderungen mittlerweile bewegen.
Der VfL kämpft noch und möchte den Vertrag ausbauen
Wobei die Niedersachsen mit Sportgeschäftsführer Dieter Hecking an der Spitze den Kampf um das große Talent noch nicht aufgegeben haben und aktuell für eine Verlängerung des noch bis 2029 laufenden Kontrakts mit dem gebürtigen Münchner werben. Ihr Plus in dem Poker: Pejcinovic gilt als Teamplayer und gerade nicht als ein Querkopf, der im Falle einer Nichteinigung zwischen den beiden Vereinen Ärger machen würde.
Zuletzt lag ein möglicher Transfer von Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg nach Stuttgart auf Eis. Nun könnte die Sache aber wieder Fahrt aufnehmen.
