Nagelsmann-Gerüchte in Leipzig: „Davon sind wir ganz weit entfernt“ 

Vor dem 6:0 gegen Frankfurt sorgte ein Medienbericht über Julian Nagelsmann für leichte Aufregung rund um RB Leipzig. Roger Schmidt dementiert die Gerüchte nun.

Schmidt dementiert

Roger Schmidt hat Gerüchte dementiert, wonach es bei RB Leipzig Gedankenspiele um Julian Nagelsmann gebe. Vielmehr sicherte der neue Head of Global Soccer bei Red Bull Trainer Martin Demichelis die volle Rückendeckung zu.

Auf die Frage, ob in den vergangenen Wochen mal Nagelsmanns Name gefallen sei, gab sich Schmidt am Samstagabend im ZDF-Sportstudio unwissend: „Meinen Sie bei RB Leipzig? Nicht dass ich wüsste, also nicht bei mir.“

Am Donnerstag hatte es bei Sky geheißen, dass mancher Verantwortlicher bei RB immer noch ein Befürworter des Ex-Bundestrainers sei, der Leipzig zwischen 2019 und 2021 coachte und seit der verkorksten WM 2026 ohne Trainerjob ist. „Das ist ja normal heutzutage“, kommentierte Schmidt unaufgeregt. „In dem Geschäft muss man immer wieder solche Themen bearbeiten, wenn man mal ein oder zwei Spiele verliert. Aber davon sind wir ganz weit entfernt.“

Vielmehr strebe man an allen Red-Bull-Standorten nach „einer gewissen Kontinuität auf der Trainerposition“, erklärte Schmidt, der zum 1. Oktober Jürgen Klopps Position im Unternehmen offiziell übernommen hatte.

Im Sommer hatten sich die Leipziger überraschend nach nur einem Jahr von Trainer Ole Werner getrennt und Demichelis verpflichtet – der nach nur zwei Siegen aus den ersten vier Bundesliga-Spielen und dem verpatzten Champions-League-Auftakt in Como (1:4) mit reichlich Druck in den vollgepackten Oktober startete.

Demichelis bestätigt Schmidts Benfica-Erfahrung

Das erste Ergebnis konnte sich mit dem 6:0 gegen Eintracht Frankfurt aber wahrlich sehen lassen. „Im Moment sind wir froh, dass es heute so gelaufen ist“, erklärte Schmidt nach dem ersten Pflichtspiel in seiner Amtszeit. „Jetzt kriegen unsere Trainer die maximale Unterstützung, auch von uns, vom Global Team. Darauf sind wir total fokussiert.“

Er selbst hatte Demichelis am Donnerstag erstmals getroffen. „Ich habe Erfahrung mit argentinischen Spielern – insbesondere bei Benfica -, und ich mag deren Mentalität. Die meisten argentinischen Spieler haben in ihren Vereinen Führungsrollen, sie bringen das gewisse Extra, das man braucht, um Spiele zu gewinnen. Diesen Eindruck habe ich von ihm auch bekommen“, berichtete Schmidt. „Er ist ein supernetter Mensch, fußballverrückt. Ich glaube schon, dass er der richtige Trainer in Leipzig ist.“

Nach der Gala gegen Frankfurt („Das war heute noch kein perfektes Spiel, das kann man aber auch jetzt noch nicht erwarten“) wird Leipzig besagtes gewisses Extra schnell wieder benötigen. Die kommenden Aufgaben: PSV Eindhoven, FC Bayern, Real Madrid.

 Vor dem 6:0 gegen Frankfurt sorgte ein Medienbericht über Julian Nagelsmann für leichte Aufregung rund um RB Leipzig. Roger Schmidt dementiert die Gerüchte nun. 

 

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