Bei beiden Siegen des Hamburger SV in dieser Saison standen sowohl Nicolai Remberg als auch Albert Sambi Lokonga auf der Doppelsechs in der Startelf. Gegen Stuttgart droht dort nun eine Komplettrotation.
Grönbaek wieder eine Option
Bisher konnten sich die Fans des Hamburger SV auf eins fast immer in dieser noch jungen Saison verlassen: Das Zentrum, bestehend aus Albert Sambi Lokonga und Nicolai Remberg, war gesetzt. Nur ersterer fehlte einmal im Spiel gegen Mainz 05 (0:5), während Remberg immer in der ersten Elf stand. Womöglich einer von mehreren Faktoren, warum sich auf einen desolaten Saisonstart mit drei Pleiten und 0:12 Toren zuletzt zwei Siege in Folge aneinandergereiht haben.
Doch diese Doppelsechs könnte gegen den VfB Stuttgart am kommenden Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) nun komplett auseinanderbrechen. Denn während Remberg nach seinem Kreuzbandriss in Hoffenheim bekanntermaßen monatelang ausfallen wird, steht auch Sambi Lokonga auf der Kippe. „Er hat nach dem Hoffenheim-Spiel eine kleine Reaktion gespürt und wir wollen da natürlich sehr vorsichtig sein, um kein unnötiges Risiko einzugehen“, sagte Trainer Merlin Polzin zu der Personalie auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Die Tests und die Diagnose waren aber so, dass wir nach und nach das Ganze steigern konnten.“ Anfang der Woche hatte der Belgier noch im Mannschaftstraining gefehlt.
Fest stehe aber, dass es dann „auf jeden Fall eine Punktlandung werden würde. Ich hoffe natürlich, dass er dabei ist. Wenn es nicht so ist, haben wir aber Jungs, die schon mit den Hufen scharen, um diesen Platz einzunehmen.“
Bei Grönbaek sieht es besser aus
Wer genau das sein würde, sagte der 35-Jährige aber nicht. Ganz generell sei aber Kofi Amoako ein Spieler, der zumindest für die Position von Remberg infrage käme. In Hoffenheim war der 21-jährige Neuzugang aus Dresden zu seinem Debüt für den HSV gekommen, als er in Minute 76 für eben Sambi Lokonga eingewechselt worden war. Remberg wurde in Hälfte eins derweil von Miro Muheim ersetzt – der gleich mal mit dem entscheidenden 3:2 glänzte und zuvor das 2:2 bereits vorbereitet hatte.
Viele Optionen also für Polzin für die Doppelsechs, der bei einer anderen Personalie derweil positive Nachrichten hatte. Albert Grönbaek nämlich, der mit einer Oberschenkelverletzung aus der Länderspielpause mit Dänemark kam, könnte „wieder eine ernsthafte Option für den Kader“ sein. Dennoch bestünden auch bei ihm noch Restzweifel, Polzin gibt sich aber zuversichtlich.
Bei beiden Siegen des Hamburger SV in dieser Saison standen sowohl Nicolai Remberg als auch Albert Sambi Lokonga auf der Doppelsechs in der Startelf. Gegen Stuttgart droht dort nun eine Komplettrotation.
