Vor dem letzten Spieltag bangt Mainz 05 um Danny da Costa, der in dieser Woche nicht vollständig trainieren konnte. Trainer Urs Fischer erhöht unterdessen die Spannung bezüglich der geplanten Vertragsverlängerung von Silvan Widmer.
Rätselraten um Widmers Vertrag
Danny da Costa war beim 1:3 gegen Union Berlin beim Hinfallen mit dem Kopf auf dem Rasen aufgeschlagen und hatte sich wohl eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Nach 15 Minuten war für ihn die Partie beendet. Wie Trainer Urs Fischer am Donnerstag auf der Spieltags-PK erklärte, konnte der Abwehrspieler in dieser Woche bisher nur „ohne Körperkontakt“ trainieren. Am Freitag soll ein Test darüber Aufschluss geben, ob da Costa beim 1. FC Heidenheim (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) einsatzfähig ist.
Der Vertrag des 32-Jährigen hatte sich durch den Klassenverbleib automatisch um eine Saison verlängert. Am Donnerstag vermeldete Mainz 05 auch die Verlängerung mit Stefan Bell (34) ohne konkrete Angaben zur Laufzeit zu machen. Das Eigengewächs hatte schon in den vergangenen Jahren immer nur Einjahresverträge abgeschlossen, und auch dieses Mal wird es nicht anders sein. Noch ausstehend ist die angestrebte Verlängerung mit Kapitän Silvan Widmer (33).
Kapitän Widmer profitierte auch von Cacis langer Pause
Fischer gibt sich unwissend, was die Zukunft seines Landsmanns betrifft: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er schon im Kopf hat, mit dem Fußball aufzuhören. Es steht ein großes Turnier an, er ist unser Kapitän – was soll ich mehr sagen?“ Im Juni ist Widmer mit der Schweizer Nationalmannschaft bei der WM am Start. „Ich bin mir sicher, er wird noch ein bisschen Fußball spielen – schauen wir mal, wo“, sagt der 05-Trainer geheinnisvoll.
Fischer hat auf der Position der Außenverteidiger in der zu Ende gehenden Saison „eine spezielle Situation“ ausgemacht. Die Schienenspieler seien immer wieder durch Verletzungen außer Tritt geraten. Am härtesten traf es wohl Anthony Caci, der zwischen dem 4. und 29. Spieltag ausgefallen ist. Davon profitierte auch Widmer.
„Wir sind nicht verantwortlich für die Situation der anderen.“ (URS FISCHER)
Mainz ist am Samstag in Heidenheim im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage. „Wir sind nicht verantwortlich für die Situation der anderen“, betont Fischer. „Ich habe schon viele verrückte letzte Spieltage erlebt“, betont der Trainer. Dazu zählt sicher auch der 27. Mai 2023, als Fischer mit Union Berlin durch einen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen in die Champions League einzog, während Mainz 05 durch ein 2:2 in Dortmund dem BVB zeitgleich die Meisterschaft zunichtemachte. „Das war heftig für die Borussia, da leidet man schon mit“, erinnert sich der 60-Jährige.
Auch damals war Mainz bereits gerettet, trotzdem rafften sich die Rheinhessen zu einer Topleistung auf. Das erwartet Fischer auch von seiner Mannschaft am Samstag beim 1. FC Heidenheim.
Vor dem letzten Spieltag bangt Mainz 05 um Danny da Costa, der in dieser Woche nicht vollständig trainieren konnte. Trainer Urs Fischer erhöht unterdessen die Spannung bezüglich der geplanten Vertragsverlängerung von Silvan Widmer.
