Konkurrenz ausgestochen: Ben Farhat unterschreibt in Freiburg – und bleibt beim KSC 

Der umworbene Louey Ben Farhat hat am Deadline Day beim SC Freiburg unterschrieben. Das umworbene KSC-Talent bleibt den Karlsruhern aber vorerst leihweise erhalten.

Auch Frankfurt und Salzburg waren dran

Dass Louey Ben Farhat den Karlsruher SC früher oder später verlassen würde, galt als ausgemachte Sache. Auch das Interesse von Eintracht Frankfurt am jungen Offensiv-Juwel war verbrieft. Nachdem sich Verein und Spieler bereits lange einig waren, konnten sich beide Klubs aber nicht auf eine Ablösesumme für den Deutsch-Tunesier verständigen. Zuletzt war das Interesse der SGE erkaltet.

Die Gunst der Stunde nutzte nun der SC Freiburg. Über die Länge des Vertrags machte der Klub wie gewohnt keine Angaben. Der zweimalige tunesische Nationalspieler wechselt jedoch nicht sofort in den Breisgau, sondern bleibt leihweise für die begonnene Saison beim KSC. Der Sport-Club besitzt aber ein Zugriffsrecht im Winter, da im Januar durch den Asien-Cup die drei Japaner Yuito Suzuki, Rihito Yamamoto und Keisuke Goto fehlen könnten.

Die Ablösesumme beträgt dem Vernehmen nach sieben Millionen Euro, die aus Frankfurt gebotene, höhere Summe hatte der KSC dagegen vor ein paar Wochen abgelehnt. Auch RB Salzburg soll bis zuletzt im Werben um Ben Farhat mitgemischt haben.

„Louey hat sich diesen Schritt verdient.“ (KSC-Geschäftsführer Mario Eggimann)

„Nach langem Anlauf bin ich froh, heute mit Freiburg alles klar gemacht zu haben. Der Sport-Club hat immer Kontakt gehalten, die Gespräche waren zuletzt sehr intensiv und haben mir einen guten Weg aufgezeigt“, wird Ben Farhat in der Freiburger Pressemitteilung zitiert. „Jetzt werde ich beim KSC alles reinhauen, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein und mich in die beste Verfassung zu bringen. Dann freue ich mich auf die neue große Herausforderung beim SC Freiburg.“

KSC-Geschäftsführer Mario Eggimann kommentiert den Transfer wie folgt: „Louey hat sich diesen Schritt verdient. Der KSC erzielt ein Paket, das den Wert seiner Entwicklung widerspiegelt – inklusive einer Beteiligung an seinem weiteren Weg. Dass er zunächst leihweise bei uns bleibt, gibt uns die Möglichkeit, den Übergang geordnet zu gestalten. Dieser Transfer bestätigt unseren Weg: eigene Talente entwickeln, ihnen im richtigen Moment den nächsten Schritt ermöglichen und den KSC damit sportlich wie wirtschaftlich stärken.“

Drei Berater in einem halben Jahr

Erst kürzlich hatte Ben Farhat erneut den Berater gewechselt. Innerhalb von rund einem halben Jahr kümmert sich nun mit Rogon die dritte renommierte Agentur um die Belange des 20-jährigen Stürmers. Seine neuen Berater fädelten nun den späten Transfer nach Freiburg ein.

Ben Farhat kam an den bisherigen drei Spieltagen zweimal für den KSC zum Einsatz. Beim 2:5 gegen Wolfsburg zuletzt lieferte er einen Assist (kicker-Note 3,5). In insgesamt 36 Zweitligaspielen erzielte der gebürtige Waiblinger, der 2022 von den Stuttgarter Kickers in den Wildpark wechselte, neun Treffer.

 Der umworbene Louey Ben Farhat hat am Deadline Day beim SC Freiburg unterschrieben. Das umworbene KSC-Talent bleibt den Karlsruhern aber vorerst leihweise erhalten. 

 

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