Ilzer: „Her mit dem Druck!“ 

Vor den finalen vier Spielen ringt die TSG Hoffenheim um die nötige Balance zwischen Erfolgschancen und Erwartungshaltung sowie zwischen Verbissenheit und Lockerheit.

Hoffnung für Burger

Alles um sich herum auszublenden, das ist im Spitzensport mindestens genauso wichtig wie die Leistung an sich und bedingt sich sehr häufig. Gerade wenn die Ziellinie in Sicht kommt. Und so ringt derzeit auch die TSG Hoffenheim vor den letzten vier Partien bei aller Verbissenheit um die nötige Lockerheit. Und darum, sich von den Verlockungen und dem Erfolgsdruck sowie den medialen Ablenkungen frei zu machen im Rennen um die Champions League.

Eine komplexe Aufgabe für Trainer Ilzer

Denn nach dem 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund sind für die Kraichgauer nicht nur die Chancen auf den ganz großen Wurf wieder gestiegen, sondern entsprechend auch die Erwartungen von innen und außen. Eine komplexe Aufgabe für Trainer Christian Ilzer. „Der Sieg gegen Dortmund hat uns gutgetan. Aber für uns war dieser Sieg wie eine Seifenblase, die schön anzuschauen war, und im gleichen Moment schon wieder zerplatzt ist“, mahnt der TSG-Coach, sich weder von Geleistetem noch von Möglichem ablenken zu lassen, „uns nicht auf irgendwelche Tabellen-Szenarien oder Sonstiges zu fokussieren, sondern rein auf unsere Leistung, auf gute Qualität, auf gute Trainingseinheiten und einfach ganz stark den Fokus auf das zu legen, was wir am Samstag vorhaben.“

Andererseits versucht der 48-Jährige den nun wieder gestiegenen Erwartungs- und Erfolgsdruck als positiven Antrieb zu begreifen und zu vermitteln. „Natürlich schauen sich die Spieler die Tabelle an, die Spieler dürfen träumen. Mir geht es darum, dass wir zu unseren Statements, zu unseren Träumen auch eine Haltung entwickeln“, betont der Psychologe in Ilzer, „Druck gehört einfach dazu, der ist ja nichts Negatives. Bei uns geht es um was, aber in der absolut positivsten Richtung. Wir lieben es, dort zu sein, wo wir gerade sind. Wir haben uns in diese Ausgangssituation gebracht und die Chance, unsere Saison zu krönen. Und jetzt her mit dem Druck!“

TSG beim HSV wieder in der Favoritenrolle

Das ist zuweilen leichter gesagt als getan. Zumal es nach dem BVB auf spielerischer Augenhöhe nun beim Hamburger SV am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wieder als Favorit gegen einen tief verteidigenden Gegner geht. Eine Aufgabe, mit der sich die TSG zuletzt unübersehbar schwertat. „Wir haben es in der Saison schon oft genug gezeigt, dass wir das können, dass wir Qualitäten haben, auch einen tiefen Gegner zu bespielen“, pusht Ilzer, „aber wenn du ein paar Prozent, an Schärfe, an Beweglichkeit, an Flexibilität verlierst, dann wird es schwieriger, Mannschaften auszuspielen. Und du wirst natürlich im gleichen Atemzug auch konteranfälliger.“ Also fordert der Österreicher höchste Intensität und Konzentration in allen Spielphasen. „Das wird entscheidend sein am Samstag, dass wir es schaffen, gut organisierte Abwehrreihen auszuspielen, aber extrem scharf im Gegenpressing sind.“

Auch Bernardo angeschlagen

Ob dabei auch wieder der gerade für das Gegenpressing so wichtige Wouter Burger mithelfen kann, ist offen. Der Niederländer hatte mit massiven muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen. „Es besteht noch die Hoffnung, dass er dabei sein kann“, so Ilzer, „wir warten noch das morgige Training ab, aber es wird wahrscheinlich so aussehen, dass wir nicht mit derselben Formation, mit demselben Personal dann am Samstag antreten können.“

Neben Burger hatte auch Bernardo (Wade) mit Spätfolgen zu kämpfen. Für Burger stünden Alexander Prass oder Grischa Prömel bereit, für Bernardo würde Albian Hajdari nach links und Robin Hranac in die Innenverteidigung rücken.

 Vor den finalen vier Spielen ringt die TSG Hoffenheim um die nötige Balance zwischen Erfolgschancen und Erwartungshaltung sowie zwischen Verbissenheit und Lockerheit. 

 

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