Ilzer: „Das war kein brutales Foul“ 

Hoffenheims Niederländer Wouter Burger handelt sich in Bremen einen Platzverweis ein, die Kollegen fangen den Verlust auf und hoffen nun auf eine mildes Strafmaß.

Burger bedankt und entschuldigt sich

Nach dem Schlusspfiff versammelte sich die TSG Hoffenheim wie üblich zum resümierenden Kreis auf dem Platz, diesmal stand Wouter Burger in dessen Mitte und hielt eine kurze Ansprache ans Team. Der Niederländer entschuldigte sich für seinen Platzverweis (52.) und bedankte sich bei den Kollegen, die den vierten Sieg nacheinander trotz der langen Zeit in Unterzahl nach Hause gebracht hatten.

Mannschaft lädt mitgereiste Fans ein

Eine Aktion, die sinnbildlich steht für die Geschlossenheit dieser Mannschaft, die auch ihre Anhänger im wahrsten Sinne mitgenommen hatte. Auf eigene Initiative spendierte die TSG aus der Mannschaftskasse den rund 250 mitgereisten Fans die Tickets. „Es sind gerade nicht die angenehmsten Witterungen, und es ist auch nicht die kürzeste Anreise, deshalb gehört das gewürdigt und ist absolut berechtigt“, erklärte Alexander Prass, der mit seinem ersten Treffer im 50. Spiel für Hoffenheim den zweiten Auswärtssieg in Folge eingeleitet hatte.

Auch in Unterzahl ohne Gegentor

„Wir haben sehr leidenschaftlich diese Unterzahl wegverteidigt und wenig zugelassen“, betonte Trainer Christian Ilzer die neue Defensivstärke der TSG, die bereits dezimiert auf 2:0 erhöht hatte und ohne Gegentor geblieben war, „dieses Momentum kreiert man, wenn man einen guten Teamspirit hat und viel für das Ziel opfert. Wir haben jetzt innerhalb von drei Tagen in zwei sehr emotionalen Stadien sechs Auswärtspunkte gemacht.“

Nur der Platzverweis gegen Wouter Burger trübte etwas die Stimmung, der formstarke Niederländer wird Hoffenheim auf jeden Fall am Samstag im Heimspiel gegen Union Berlin fehlen. Im Kraichgau hoffen alle auf ein mildes Strafmaß, schließlich ist Burger bislang nicht als Raubein auffällig geworden und hat in der Liga bislang überschaubare vier Gelbe Karten gesammelt.

Der 24-Jährige war entschlossen im Mittelfeld in einen Zweikampf mit Bremens Puertas gegangen, einen Tick zu spät gekommen und hatte zunächst Gelb gesehen. Doch das Trefferbild zeigte eine offene Sohle im Moment des Kontaktes, also erhöhte Schiedsrichter Frank Willenborg nach VAR-Eingriff die Strafe auf Rot.

Zwei Platzverweise in der Schweiz

„Die Rote Karte ging in Ordnung, es war aber kein brutales Foul“, attestierte Ilzer und verwies auf einen ebenso gesundheitsgefährdenden Schultercheck des Bremers Milosevic gegen TSG-Verteidiger Albian Hajdari, der mit Gelb davongekommen war. In der Tat zeigen die Bewegtbilder, dass Burger im Bewusstsein, zu spät zu kommen, erkennbar versuchte, sein Bein zurückzuziehen und nicht etwa voll durchzog. Auch in seiner Zeit in England bei Stoke City war Burger ohne Platzverweis geblieben, davor in seiner Schweizer Zeit bei Basel hatte Burger zweimal Rot gesehen.

 Hoffenheims Niederländer Wouter Burger handelt sich in Bremen einen Platzverweis ein, die Kollegen fangen den Verlust auf und hoffen nun auf eine mildes Strafmaß. 

 

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