Im letzten Bundesliga-Heimspiel bat Manuel Neuer nach einer Stunde um seine Auswechslung. Nach dem 5:1 gegen Köln erklärte der 40-Jährige, dass er „kein Risiko eingehen“ wollte.
Pokalfinale gefährdet?
Muss der FC Bayern beim DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart in einer Woche (20 Uhr, LIVE! bei kicker) auf Manuel Neuer verzichten? Diese Frage kam am Samstagnachmittag beim letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln auf. Beim überzeugenden 5:1-Erfolg wurde der Weltmeister von 2014, den einzig Kölns Senkrechtstarter Said El Mala hatte düpieren können, nach einer Stunde ohne zuvor erkennbaren Grund plötzlich ausgewechselt.
Für den 40-Jährigen, der am Freitag wie erwartet seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 verlängert hatte, kam dessen in dieser Saison meist verlässlicher Vertreter Jonas Urbig. In der letzten halben Stunde musste der 22-Jährige gegen seinen Ex-Klub Köln nicht mehr hinter sich greifen.
Die Augen richteten sich aber vielmehr auf Neuer, der bei seiner Auswechslung vom medizinischen Personal in Empfang genommen und anschließend in die Kabine geleitet wurde. Doch was war überhaupt passiert?
„Ich habe ein bisschen was gemerkt in der Wade und wollte kein Risiko eingehen“, stellte Neuer am Sky-Mikrofon klar. Was das genau für die nächste Woche heißt, werden wohl erst Untersuchungen der Verletzung zeigen. Den Stammkeeper des FC Bayern hatten in den vergangenen Monaten immer wieder Muskelfaserrisse zurückgeworfen. Das erklärt auch, warum Neuer „nur“ auf 22 Bundesliga-Einsätze in dieser Saison kommt (sechs weiße Westen, kicker-Notenschnitt 3,19).
Hoffnung auf einen Einsatz in einer Woche machte, dass Neuer bei der Meisterehrung relativ entspannt auf dem Podest stand – und die Schale als Zeichen des Respekts an den scheidenden Leon Goretzka abgab.
Im letzten Bundesliga-Heimspiel bat Manuel Neuer nach einer Stunde um seine Auswechslung. Nach dem 5:1 gegen Köln erklärte der 40-Jährige, dass er „kein Risiko eingehen“ wollte.
