Heldt: „Auf dem Markt geht es los, wenn die Engländer investieren“ 

In einer Medienrunde spricht der 56-Jährige unter anderem über den Ansah-Verkauf und den Einfluss der englischen Vereine auf die Kaderbewegungen.

Weiterer Stürmer war ein Thema

Zwar hat Union Berlin mit Ilyas Ansahs Wechsel zu Hull City einen neuen Rekordabgang (21 Millionen Euro) verbucht, aber dennoch lief für die Eisernen in der vergangenen Transferperiode nicht alles nach Plan. So wollte der Klub um Sportchef Horst Heldt unter anderem noch einen Stürmer verpflichten, der vom Profil her dem derzeit nicht spielfähigen Andrej Ilic ähnelt.

„Harter Kampf“ mit Aufsteiger Hull City

„Das Profil haben wir gesucht: Einen 1,90 Meter großen Stürmer, der mit dem Rücken zum Tor spielen und Bälle behaupten kann“, erklärte der 56-Jährige in einer Medienrunde. Sein Wunsch sei es gewesen, auf jeder Position die bestmögliche Qualität zu haben, „die uns in der Liga hält. Aber wir haben schmale Ressourcen, ein kleines Budget. Und das soll kein Gejammer sein, weil andere Verein das ebenso haben.“

Eine ordentliche Summe kam durch den Verkauf von Ansah in die Premier League rein. Nun verriet Heldt, dass kein anderer Klub in der Kategorie mitgeboten hat. „Dann kann man auch nicht großartig pokern. Es hat ein paar Runden gedauert. Es war ein harter Kampf. Aber am Ende können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein“, sagte der Sportchef, der eine Krux darin sieht, dass es anders als in den Jahren zuvor kaum noch möglich sei, den Kader frühzeitig aufzubauen.

Engländer bestimmen den Transfermarkt

Und das hätte in erster Linie mit den Vereinen aus der Premier League sowie der zweitklassigen Championship zu tun. „Auf dem europäischen Markt geht es los, wenn die Engländer investieren. Wir müssen auf die warten, weil sie den Markt bewegen“, erzählte Heldt. Der gebürtige Rheinländer hat die schwierige Aufgabe, dass zum einen Transfererlöse erzielt werden sollen, aber auf der anderen Seite der Kader auch von der Qualität her in der Bundesliga konkurrenzfähig ist.

Damit vor allem zukünftig mehr Zähler gegen die direkten Kontrahenten im Abstiegskampf eingefahren werden, hat sich Union Berlin zu dem Paradigmenwechsel entschieden, mit einem mutigeren Ansatz die Chance auf einen Sieg in solchen Duellen zu erhöhen. Dass dabei aber Wellenbewegungen auftreten werden, ist für Heldt selbstverständlich: „Wir müssen uns dahin entwickeln, andere Facetten zu zeigen. Das wird dauern und wir dürfen die Nerven nicht verlieren. Dafür müssen wir dem Trainer die nötige Zeit geben.“

 In einer Medienrunde spricht der 56-Jährige unter anderem über den Ansah-Verkauf und den Einfluss der englischen Vereine auf die Kaderbewegungen. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wettanbieter
24Casino

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Dama N.V.
LIZENZ: Curacao

Viking Luck

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: NovaForge Ltd
LIZENZ: Komoren (Anjouan Gaming)

Wild.io

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Nonce Gaming B.V.
LIZENZ: Curacao (CIL)

CryptoRush

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Futura Entertainment B.V.
LIZENZ: Curacao (CIL)

Wolfbet

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: PixelPulse N.V.
LIZENZ: Anjouan