Nico Schlotterbeck nährt die Hoffnung auf seine Rückkehr auf den Rasen. Am Mittwoch kehrte der Nationalspieler auf den Trainingsplatz zurück und absolvierte erste individuelle Einheiten mit dem Ball.
Nach schwerer Sprunggelenksverletzung
In den ersten drei Pflichtspielen der neuen Saison begann Borussia Dortmund mit drei verschiedenen Abwehr-Konstellationen: In der Dreierkette im Supercup gegen die Bayern (1:2) und in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (2:0) waren Sommer-Neuzugang Joane Gadou und Kapitän Waldemar Anton gesetzt – flankiert wurden sie von Ramy Bensebaini und Daniel Svensson.
Im DFB-Pokal setzte Trainer Niko Kovac dann gegen den krassen Außenseiter HEBC Hamburg (5:0) auf eine Viererkette, neben Anton begannen Filippo Mane, Svensson und Julian Ryerson.
Wann die Konkurrenz in der Verteidigung zusätzlich verschärft wird, ist noch offen. Am Mittwoch aber gab es zumindest frohe Kunde: Der sehnsüchtig zurückerwartete Abwehrchef Nico Schlotterbeck ist erstmals nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung auf den Rasen zurückgekehrt und hat erste individuelle Einheiten mit dem Ball absolviert. Vom Mannschaftstraining und Kontaktsport ist der Linksfuß noch entfernt, macht aber wichtige Fortschritte.
74 Tage nach dem bitteren WM-Aus
74 Tage ist es mittlerweile her, dass Schlotterbeck letztmals in einem Pflichtspiel auf dem Rasen stand. Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste war der Nationalspieler im zweiten WM-Vorrundenspiel derartig unglücklich umgeknickt, dass er bereits zur Pause raus musste. Die niederschmetternde Diagnose ergab wenig später einen monatelangen Ausfall, der Schlotterbeck eben nicht nur die restliche, aus deutscher Sicht enttäuschende WM kostete, sondern auch die ersten Aufgaben der neuen Saison.
Auch ohne Schlotterbeck hat Kovac aktuell genügend Optionen für die Abwehr zur Verfügung. Youngster Luca Reggiani, der zum Ende der vergangenen Saison im Abwehrzentrum der Westfalen beeindruckte, kam beispielsweise erst zu einem knapp halbstündigen Einsatz im DFB-Pokal. Im Hintergrund arbeitet mit Routinier Emre Can, der sich Ende Februar einen Kreuzbandriss zuzog, noch an seinem Comeback.
Nico Schlotterbeck nährt die Hoffnung auf seine Rückkehr auf den Rasen. Am Mittwoch kehrte der Nationalspieler auf den Trainingsplatz zurück und absolvierte erste individuelle Einheiten mit dem Ball.
