Die Zukunft des schwer verletzten Silas ist geklärt. Der 1. FSV Mainz 05 hat sich mit dem kongolesischen Offensivspieler doch noch auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.
Kongolese kam im Winter aus Stuttgart
Die Hoffnungen waren groß, als Silas im vergangenen Winter aus Stuttgart zu den damals abstiegsbedrohten Mainzern wechselte. „Er bringt noch mal neue Facetten in unser Offensivspiel“, hatte sich 05-Sportdirektor Niko Bungert auf den neuen Angreifer gefreut. Doch nach nur acht Pflichtspielen (ein Tor) folgte der Schock: Silas brach sich im Achtelfinal-Hinspiel der Conference League bei Sigma Olmütz (0:0) das Schien- und Wadenbein und fiel fortan aus.
Plötzlich war die Zukunft des 27-Jährigen fraglich, eine vertraglich vereinbarte Option auf eine Verlängerung ließen die Mainzer Verantwortlichen im März verstreichen. Doch nun haben Spieler und Klub eine „für beide Seiten bessere Lösung“ gefunden, wie es am Dienstag in einer Pressemitteilung hieß. Silas unterschreibt bei den 05ern einen neuen Vertrag, darf also nach überstandener Verletzung auf ein Comeback in der Bundesliga hoffen. Zur genauen Laufzeit des neuen Kontrakts machten die Rheinhessen keine Angaben.
„Für uns war schon am Abend in Olmütz klar, dass wir Silas nicht hängenlassen – eine Selbstverständlichkeit bei Mainz 05“, meint Sportdirektor Bungert. „Er hat es bis zu dem Zeitpunkt seiner Verletzung sehr gut gemacht und dann einfach richtig Pech gehabt. Umso schöner ist es, dass wir seinen Verbleib jetzt finalisieren konnten. Ich bin mir sicher, dass Silas unsere Offensive weiter bereichern wird, sobald er wieder fit ist.“
„Dankbar für die maximale Unterstützung“
Silas war im Sommer 2019 vom FC Paris zum damaligen Zweitligisten VfB Stuttgart gewechselt, stieg mit den Schwaben in die Bundesliga auf und absolvierte in fünf Jahren insgesamt 132 Spiele (35 Tore) im VfB-Trikot. Unter Trainer Sebastian Hoeneß kam der Stürmer allerdings kaum noch zum Zug, für die Saison 2024/25 ließ er sich daher zu Roter Stern Belgrad ausleihen. Für den serbischen Hauptstadtklub trat der Kongolese unter anderem achtmal in der Champions League an. Nach seiner Rückkehr zum VfB war Silas wieder außen vor, es folgte im Winter der Schritt nach Mainz.
„Ich bin den Verantwortlichen von Mainz 05 sehr dankbar, dass sie mir direkt maximale Unterstützung signalisiert haben“, sagt Silas zur Vertragsverlängerung. „Für mich geht es jetzt vor allem darum, weiter alles dafür zu tun, möglichst schnell wieder auf dem Platz stehen zu können. Ich will unbedingt zeigen, dass das in mich gesetzte Vertrauen gerechtfertigt ist.“
Durch die schwere Verletzung verpasst der schnelle Offensivmann aktuell auch das WM-Comeback seines Heimatlandes DR Kongo in Nordamerika, erstmals seit 52 Jahren sind die „Leoparden“ wieder bei einer WM-Endrunde dabei.
Die Zukunft des schwer verletzten Silas ist geklärt. Der 1. FSV Mainz 05 hat sich mit dem kongolesischen Offensivspieler doch noch auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.
