„Ein guter Punkt“: Hecking ordnet Remis gegen Hoffenheim ein 

Im ersten Spiel nach seiner Rückkehr zum VfL Wolfsburg hat Dieter Hecking einen Punkt bei der TSG Hoffenheim geholt – einen „guten“, wie er sagt. Trotz des späten Ausgleichs gab sich der Coach positiv.

Wolfsburgs erstes Spiel unter dem neuen Trainer

Am Samstag war es so weit: Nach über neun Jahren saß Dieter Hecking wieder auf der Trainerbank des VfL Wolfsburg.

Der 61-Jährige ist der Nachfolger von Daniel Bauer und soll die akut abstiegsbedrohten Niedersachsen in der Bundesliga halten. Begonnen hat diese Mission auswärts bei der TSG Hoffenheim, wo am Ende ein 1:1-Unentschieden auf der Anzeigetafel stand.

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Aus Sicht des VfL hätte es nun einigen Anlass zum Hadern gegeben: Wieder kein Sieg, ein später Ausgleich, lange Zeit kaum offensive Akzente – und am Ende eine verpasste Chance, denn die Wolfsburger hätten bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heranrücken können. Durch das Remis sind es derer nun drei.

Hecking: „Jeder Punkt hilft“

Von all dem wollten die Wolfsburger Verantwortlichen nach dem Spiel in Sinsheim aber nichts wissen. „Ich will heute auf das Positive schauen“, gab Sportdirektor Pirmin Schwegler bei Sky die Marschroute der Kommunikation nach außen vor. Der späte Ausgleich sei „natürlich ärgerlich. Aber wir haben weniger zugelassen, sind grundsätzlich stabiler gestanden und haben Schritte nach vorne gemacht.“ Auch die Moral hob der 39-Jährige hervor: „Man hat gemerkt, dass das letzte Hemd gegeben wurde.“

Mit konsequenter und konzentrierter Abwehrarbeit hielten die Wolfsburger lange Zeit die Null und machten es dem Champions-League-Anwärter aus Hoffenheim schwer. „Wir wollten keinen offenen Schlagabtausch mit ihnen, weil sie eine sehr laufstarke und sprintfreudige Mannschaft sind“, sagte Hecking. „Das haben wir heute im Großen und Ganzen sehr gut gemacht. Hoffenheim hat wenig Räume gefunden, viel mit langen Bällen agieren müssen, was nicht so ihr Spiel ist.“

Der Chefcoach ärgerte sich zwar über den späten Ausgleich („Hätte mir gewünscht, dass wir den Druck von unserem Strafraum wegnehmen“), lenkte den Fokus dann aber schnell wieder auf das Positive: „Jeder Punkt hilft. Ich habe es gerade auch der Mannschaft gesagt: ‚Hättet ihr letzte Woche gegen Hamburg einen Punkt geholt, gegen Augsburg einen Punkt geholt, dann sähe die Situation deutlich besser aus.‘ Wenn man beim Tabellendritten auswärts einen Punkt holt, dann ist das ein guter Punkt.“

Schlüsselspiel gegen Bremen

Durch das Remis hat der VfL immerhin einen Punkt auf den Relegationsplatz gutgemacht, da St. Pauli am Vortag gegen Gladbach verloren hatte – ein Anfang, dem nun tunlichst weitere Zähler folgen müssen. Am kommenden Samstag empfangen die Wolfsburger Werder Bremen zum Kellerduell. Dann vielleicht auch wieder mit dem vollen Support der Fans? „Wir müssen in die Vorleistung gehen, und dann kommt das auch wieder zurück“, ist sich Schwegler sicher. Es liegt also noch einiges an Weg vor ihnen, den die Wolfsburger gehen müssen. Zumindest eine Sache ist jedoch aus Sicht des Sportdirektors durch den Trainerwechsel und nach dem chaotischen Spieltag zuvor schon mal geschafft: „Dieter hat es geschafft, dass Ruhe und Zuversicht einkehrt.“

 Im ersten Spiel nach seiner Rückkehr zum VfL Wolfsburg hat Dieter Hecking einen Punkt bei der TSG Hoffenheim geholt – einen „guten“, wie er sagt. Trotz des späten Ausgleichs gab sich der Coach positiv. 

 

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