Eberl erkennt einen „etwas überforderten Schiedsrichter“ 

Der FC Bayern hat in zwei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Partien nur einen Punkt generiert. Max Eberl und Vincent Kompany erkennen darin aber keinen Negativtrend, dafür aber ein paar negative Fakten – obendrein beim 2:2 in Hamburg aber auch einen „etwas überforderten Schiedsrichter“.

Auch Kompany moniert Dinge wie die Nachspielzeit

Nach einem Abschluss von Joshua Kimmich mit Ablauf der regulären Spielzeit forderten die Münchner vehement Strafstoß. Der Grund: Aus kurzer Distanz hatte Hamburgs Nicolas Capaldo den Ball erst an den Oberkörper und dann an den Arm bekommen – Schiedsrichter Harm Osmers entschied sich aber gegen einen Pfiff, der VAR hielt an diesem Beschluss fest. Was in Ordnung ging.

Max Eberl hing sich im Anschluss an das aus neutraler Sicht kurzweilige 2:2 beim Aufsteiger auch gar nicht an dieser Szene auf. Vielmehr ging es dem FCB-Sportvorstand bei seinen Statements bei Sky ums große Ganze – und hier hatte sich der Referee nach seiner Einschätzung an einem Abend voller Zweikämpfe und vieler kleinerer Diskussionen im Volksparkstadion nicht gut verkauft.

„Der Schiedsrichter war etwas überfordert aus meiner Sicht“, so Eberl. „Er hat aus meiner Sicht Situationen nicht gut eingeschätzt. Das ist meine Meinung und keine Entschuldigung oder Erklärung für das Ergebnis. Wir hätten mehr Tore machen und besser verteidigen können.“

Eberl Hoffnung: „Akkus ein Stück weit aufladen“

Damit traf der frühere Gladbacher sicher auch einen Kern, schließlich schaffte der souveräne Tabellenführer nicht nur erstmals in zwei aufeinanderfolgenden Ligapartien keinen Dreier. Er ergatterte in drei Rückrundenspielen „nur“ vier Zähler (so wenige wie zuletzt 2014/15) und kassierte auch im fünften Bundesliga-Spiel des neuen Jahres mindestens ein Gegentor. „Jetzt gerade ist es einfach so, dass kleinere Fehler von uns bestraft werden – wie schon gegen Augsburg zuletzt (erste Saisonniederlage beim 1:2 nach 1:0; Anm. d. Red.)“, so Eberl weiter. „Wir haben zu viele Torchancen zugelassen. Wir wollten hier gewinnen. Das ist das, worüber ich mich gerade ärgere.“

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Auch wenn er eine mögliche Erklärung für die kleine Ergebnisdelle direkt im Gepäck hatte: „Wir haben einen sehr, sehr harten Monat hinter uns, in dem wir jetzt sieben Spiele in 20 Tagen absolviert haben. Das ist jetzt gerade eine Phase, der müssen wir uns stellen. Und natürlich ist es so, dass wir gerade hinten zu viel zulassen. Jetzt sind wir aber durch diese Phase auch durch und können eine Woche (kein Pflichtspiel in den kommenden Tagen bis zum Bundesliga-Duell mit der starken TSG Hoffenheim am Sonntag; Anm. d. Red.) die Akkus auch mal wieder ein Stück weit aufladen.“

Kompany sieht „20 oder 25 Minuten“ Nachspielzeit

Das wird sicherlich auch Vincent Kompany freuen. Der Bayern-Trainer kam bei seiner Analyse jedoch auch nochmals aufs Spiel zu sprechen – und damit auch indirekt aufs Schiedsrichtergespann: „Fußball ist immer kompliziert, es gibt keine einfachen Spiele. Wir wussten, dass es heute schwierig werden würde.“ Schnell lenkte der Belgier und Ex-Hamburger (2006 bis 2008) seine Gedanken auf die vielen Spielunterbrechungen – diese hätten das Ganze zusätzlich erschwert: „Was soll ich sagen? Es gab heute 16 Minuten Nachspielzeit (sechs nach Abschnitt eins und neun Minuten plus eine extra am Ende; Anm. d. Red.), es hätten aber auch 20 oder 25 Minuten extra sein können. Das sagt viel über dieses Spiel aus, es war intensiv.“

Was Kompany damit meinte: „Wenn man als Gespann 16 Minuten ‚additional time‘ gibt, dann ist was passiert im Spiel. Ich will jetzt nicht über die Schiedsrichter lästern, das hab ich bislang in 18 Monaten noch nicht gemacht. Aber wenn du so viel nachspielen lässt insgesamt … das heißt, dass nicht nur die 22 Spieler auf dem Rasen das Spiel beeinflussen. Da gibt es auch andere Leute.“

Am Ende des Tages glaube der Münchner Coach aber, dass diese Partie „ein gutes Spiel für die Bundesliga war“. Er sei nur so emotional die ganze Zeit über gewesen, „weil ich das Gefühl hatte, das deutliche Situationen einfach kompliziert gemacht worden sind“. Und hier eben vom Gespann, nicht vom HSV. „Denn ich habe selbst einst gegen den Abstieg gespielt und habe totalen Respekt für den Gegner.“

 Der FC Bayern hat in zwei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Partien nur einen Punkt generiert. Max Eberl und Vincent Kompany erkennen darin aber keinen Negativtrend, dafür aber ein paar negative Fakten – obendrein beim 2:2 in Hamburg aber auch einen „etwas überforderten Schiedsrichter“. 

 

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