Drei Spiele gesperrt: Saisonaus für Gladbachs Castrop 

Jens Castrop wird Borussia Mönchengladbach im Saisonendspurt fehlen. Der 22-Jährige wurde nach seiner Roten Karte im Spiel beim VfL Wolfsburg für drei Spiele gesperrt. Sein Vertreter steht schon bereit.

Ullrich vor Bewährungsprobe nach dem Leipzig-Albtraum

Auf der linken Schiene war Jens Castrop in den vergangenen Wochen ein belebendes Element. Einer der (wenigen) Hoffnungsträger in der Gladbacher Mannschaft, die gerade auch im Offensivspiel erhebliche Probleme zeigt und der es vorne oft an Tempo und Tiefgang mangelt.

Die Dynamik von Castrop, der beim 3:3 im Derby beim 1. FC Köln sogar zweimal getroffen hatte, brachte Schwung über den Flügel – und wird dem Team in den nächsten Wochen fehlen: Der Allrounder wurde nach seinem Platzverweis beim 0:0 in Wolfsburg für drei Spiele gesperrt. Am Dienstag gab das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) das Urteil bekannt. Für Castrop bedeutet dies zugleich das Saisonende.

Für den ehemaligen Nürnberger ist es die zweite Rotsperre in der laufenden Saison. Im Oktober war er im Heimspiel gegen den FC Bayern (0:3) nach einem Foul an Luis Diaz vom Platz gestellt und wegen „rohen Spiels“ mit einer Zwei-Spiele-Sperre belegt worden. Am Samstag befand Schiedsrichter Tobias Stieler eine harte Grätsche gegen den Wolfsburger Sael Kumbedi in der Nachspielzeit als rotwürdig.

Allrounder mit dem Potenzial zum „Unterschiedsspieler“

Castrop, im Sommer vom 1. FC Nürnberg an den linken Niederrhein gewechselt, zählt zu den Aufsteigern der Saison. In seiner ersten Bundesligaspielzeit absolvierte er bisher 26 Spiele und erzielte drei Tore; zwei weitere Treffer bereitete er vor. Mit seiner Einsatzbereitschaft und Laufstärke gehört der Neu-Nationalspieler von Südkorea stets zu den Aktivposten im Team. Allerdings konnte er das hohe Tempo in den vergangenen Wochen meist nicht bis zum Ende gehen. Machte sich der Substanzverlust bemerkbar, erhöhte sich auch die Fehlerquote deutlich.

„Jens muss da an sich arbeiten. Wenn er das so bringt wie in letzter Zeit, auch in Wolfsburg bis zur 60. Minute, dann kann er ein Unterschiedsspieler sein. Nur wird es oft nach und nach weniger – und das merkt man seinem Spiel dann an. In einer defensiven Rolle spürt man es vor allem auch in den Eins-gegen-eins-Situationen“, sagte Sportchef Rouven Schröder in Wolfsburg. Das Ungestüme in seinem Spiel manchmal etwas besser zu kontrollieren, speziell, wenn die Kraft langsam ausgeht, ist bei Castrop auch ein Thema. „Für den nächsten Schritt muss er bei ein paar Dingen noch aufsatteln“, so Borussias Manager.

Ullrich der Anwärter für die linke Seite

Von Castrops Ausfall wird Lukas Ullrich profitieren, der zuletzt das Nachsehen hatte im Kampf um den Platz auf der linken Seite. Am Sonntag gegen Borussia Dortmund winkt ihm die Startelf – und dann kann der deutsche U-21-Nationalspieler zeigen, dass er das Auswärtsspiel in Leipzig am 29. Spieltag inzwischen komplett verarbeitet hat. Bei der 0:1-Niederlage hatte der 22-Jährige einen schwarzen Tag erwischt und war schon nach 32 Spielminuten ausgewechselt worden. In den zwei folgenden zwei Begegnungen kam er gegen Mainz (1:1) als Einwechselspieler zum Einsatz, in Wolfsburg saß er 90 Minuten lang auf der Bank.

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