Direkt ins Krankenhaus: Gladbacher Sorgen um Hashioka 

Die 0:3-Niederlage von Borussia Mönchengladbach wurde überschattet von den Sorgen um Daiki Hashioka. Beim Japaner wird der Verdacht auf eine Halswirbelverletzung überprüft.

Zusammenprall mit Nusa

Es war eine schlimme Szene, als Daiki Hashioka in der 72. Spielminute mit dem Leipziger Antonio Nusa zusammenrauschte. Den Kopf- und Nackenbereich des Japaners erwischte es bei dem Zusammenprall, minutenlang wurde der sichtlich benommene Rechtsverteidiger erst auf dem Platz, dann neben der Seitenlinie behandelt. Nach der Erstversorgung im Stadion wurde Hashioka direkt in das Leipziger Universitätsklinikum für genauere Untersuchungen gefahren. Überprüft wird dabei auch, ob sich der Borusse eine Halswirbelverletzung zugezogen hat.

Rouven Schröder konnte direkt nach dem Schluss nichts Konkretes sagen. „Wir wissen noch nichts. Er wurde jetzt in die Uni-Klinik gebracht. Wer Daiki noch nicht näher kennt: Das ist schon ein harter Brocken. Gerade in dem Bereich, der betroffen ist, muss man sehr vorsichtig sein“, erklärte der Sportchef. Hashiokas Nackenbereich wurde, als erste Vorsichtsmaßnahme, ruhig gestellt und stabilisiert. „Wir hoffen, dass alles glimpflich ausgeht“, sagte Schröder.

Verletzung im ersten Bundesligaspiel

Hashioka absolvierte bei Gladbachs 0:3-Niederlage in Leipzig sein erstes Bundesligaspiel. Nachdem sich der für die Rechtsverteidigerposition geholte Yukhym Konoplia im zweiten Testspiel bei Rot-Weiss Essen (2:1) einen Innenbandanriss im Knie zugezogen hatte, wurde der Japaner umgehend von Slavia Prag als Ersatz verpflichtet. Zunächst handelt es sich um eine einjährige Leihe. Die Borussen haben sich allerdings auch eine Kaufoption zusichern lassen.

Eigentlich soll Joe Scally die Borussen bis zum Ende der Transferperiode noch verlassen. Der in der Vergangenheit gesetzte Rechtsverteidiger liebäugelt selbst mit einem Wechsel, der Vertrag des US-Amerikaners läuft im nächsten Sommer aus. Ob nun die Planung auf der Position neu überdacht werden muss, wird nun auch vom Untersuchungsergebnis bei Hashioka abhängig gemacht. „Wir warten jetzt erst einmal ab. Wenn wir morgen mehr wissen, werden wir uns abstimmen“, erklärte Schröder. Für den eingewechselten Scally indes fand der Manager positive Worte: „Joe hat sehr gut reagiert. Als er hereinkam, war er direkt im Spiel.“

 Die 0:3-Niederlage von Borussia Mönchengladbach wurde überschattet von den Sorgen um Daiki Hashioka. Beim Japaner wird der Verdacht auf eine Halswirbelverletzung überprüft. 

 

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