Darum holt Bayern Eichhorn eher nicht 

Der 16-jährige Kennet Eichhorn von Hertha BSC gehört zu Deutschlands größten Talenten. Das weiß natürlich auch der FC Bayern und meldet Interesse an. Dennoch ist aktuell unwahrscheinlich, dass es zu diesem Wechsel kommt.

Uneinigkeit im Klub

Deutschlands Top-Teams buhlen um Eichhorn, neben dem FC Bayern auch Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Der Mittelfeldspieler möchte künftig in der Champions League spielen und regelmäßige Einsatzzeiten bekommen. Beides könnten die Bayern bieten, auch wenn dies auf den ersten Blick verwundern mag.

Doch: Durch Leon Goretzkas Abschied wird eine Planstelle im Bayern-Mittelfeld frei. Zwei sogar, rechnet man Raphael Guerreiros Ende beim Rekordmeister hinzu. Im Zentrum rückt dadurch Tom Bischof einen Platz in der Hierarchie nach oben, hinter die gesetzten Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic. Eichhorn könnte den vierten Platz bekommen, Einsätze wären garantiert beim Mammutprogramm der Münchner. Zumal sich Trainer Vincent Kompany nicht scheut, auch andere Positionen für Spieler zu finden. Bischof etwa half auch als Linksverteidiger aus.

Sportvorstand Max Eberl gilt als Befürworter einer Verpflichtung Eichhorns. Das ist nur logisch, weil sein Job. Deutsche Top-Spieler generieren seit jeher Interesse des Branchenführers. Allerdings: Nach kicker-Informationen sind zwei Aufsichtsräte gegen einen solchen Transfer: Ehrenpräsident Uli Hoeneß und der frühere Klub-Boss Karl-Heinz Rummenigge.

Chance für eigene Talente, Geld für andere Position

Priorität bei kostspieligen Transfers soll im Sommer die Position des Back-ups von Harry Kane bzw. Luis Diaz haben. Auf Anthony Gordon von Newcastle United trifft beides zu. Offen ist allerdings, ob es zu einem Transfer kommt, die Bayern bereit sind, mehr als 70 Millionen Euro für den 25-jährigen Nationalstürmer Englands auszugeben, Newcastle soll gar 90 fordern. Gordon oder eine Alternative: Diese Position wird Geld kosten.

Daher sähen es die früheren Bayern-Bosse wohl gerne, wenn ein Talent den vierten Mittelfeldplatz bekommen würde, das nächste nach Lennart Karl den Durchbruch schaffen würde. In der Pole-Position: Noel Aseko Nkili, der derzeit an Hannover 96 verliehen ist, im Sommer zunächst zurückkehrt und sich beweisen soll. Eine große Chance für den 20-Jährigen.

David Santos (19) gehört bereits zum Profikader, fällt aber nach seiner zweiten Oberschenkelverletzung innerhalb kürzester Zeit drei Monate aus. Javier Fernandez (19) ist aktuell an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Auch er gilt als sehr talentiert, braucht aber wohl weiter Spielpraxis bei einem anderen Klub. Ob diese drei besser sind als Eichhorn? Irgendwann besser werden? Abwarten. Die Münchner müssen abwägen, bei einem Top-Talent zuzuschlagen oder ihre Priorität auf andere Positionen zu legen, weil im Mittelfeld bereits drei Spitzenspieler zur Verfügung stehen.

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