Die Bayern sind zurück in München und wieder an der Säbener Straße tätig. Für Trainer Vincent Kompany bleibt die Arbeit noch etwas komplizierter.
Brown versteht sich mit einem Duo bestens
Ganz so dramatisch fallen die Unterschiede zwischen Hongkong und München gar nicht aus, zumindest nicht in dieser Woche. Aus dem schwülheißen Südchina wurde am Montagmorgen um 10.30 Uhr die etwas weniger feuchte Hitze in München, die die Profis des FC Bayern zum Start in eine interessante Trainingswoche erwartet hat.
Ab jetzt geht es für Trainer Vincent Kompany und seine Mannschaft fast um die reine Trainingseinheit und die Vorbereitung auf den Pflichtspielstart in Dortmund am nächsten Samstag. Etwas weniger PR-Termine, keine Reisen zum Tegernsee, Jeju oder Hongkong. Nur noch ein paar Klassiker wie der Medientag der DFL, ansonsten wartet das Schweißtreiben auf dem Trainingsplatz.
Immer noch nicht dabei sind Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano. Die drei WM-Halbfinalisten, die sich im Spiel um Platz drei in Miami begegneten, haben noch ein paar freie Tage verschrieben bekommen und müssen erst zum Ende der Woche für die obligatorischen Leistungstests an der Säbener Straße antanzen. Wie die deutschen Nationalspieler um Joshua Kimmich haben sie dann dreieinhalb Wochen Urlaub hinter sich.
Heißt auch, dass sie erst zu Beginn der Supercup-Woche wieder mit der Mannschaft trainieren und damit eher nur als Joker für das BVB-Spiel infrage kommen werden. Weitere Chancen winken daher Jungspunden um Maycon Cardozo oder Tim Binder, die beim abschließenden Test in Hongkong gegen Aston Villa (2:1) die Flügelzange bildeten und ein Sonderlob vom Trainer erhielten.
Luis Diaz arbeitet sich ebenso an die volle Fitness heran wie Konrad Laimer und Josip Stanisic, die deutschen Nationalspieler um Aleksandar Pavlovic sollten bereits voll belastbar sein. Kimmich meldete sich nach Adduktorenproblemen ebenso zurück wie die Handvoll Reha-Profis.
Saibari, Gnabry und Karl brauchen noch Zeit
Während der Großteil des Kaders in Asien schwitzte, mussten Jamal Musiala, Serge Gnabry, Alphonso Davies, Lennart Karl und Neuzugang Ismael Saibari in München schuften. Musiala, dem die Platte im Fuß entfernt wurde, und Davies, der die WM aufgrund von muskulären Problemen nur begleiten konnte, sind dem Vernehmen nach am weitesten. Zu Beginn der Einheit mischte das gesamte Quintett mit.
Für Kompany bleibt es trotzdem ein Start mit Hindernissen, auch wenn die Stimmung zuletzt sehr positiv ausfiel. Neuzugang Nathaniel Brown hat sich schnell integriert und scheint sich bestens mit den gleichaltrigen Pavlovic und Tom Bischof zu verstehen. Der Ex-Hoffenheimer hat aktuell den großen Vorteil, die Vorbereitung von Tag eins an bestritten zu haben. Er ist vollkommen fit und spielte sich mit einer starken Leistung gegen Villa wieder in den Vordergrund.
Die Bayern sind zurück in München und wieder an der Säbener Straße tätig. Für Trainer Vincent Kompany bleibt die Arbeit noch etwas komplizierter.
