Weil Neuzugang Yukhym Konoplia mit einer Innenbandverletzung wochenlang ausfällt, musste sich Borussia Mönchengladbach für die Besetzung der Rechtsverteidigerposition noch einmal Gedanken machen. Die Lösung heißt Daiki Hashioka.
Leihe mit Kaufoption
Da Joe Scally in den vergangenen Monaten keinen Hehl daraus machte, sich einen Abschied von Borussia Mönchengladbach vorstellen zu können, stellten die Verantwortlichen bei den Fohlen dem US-amerikanischen WM-Fahrer frühzeitig einen Konkurrenten um den Stammplatz auf der Rechtsverteidigerposition an die Seite: Bereits Ende Mai machte die Borussia die Verpflichtung von Yukhym Konoplia offiziell und stattete den ukrainischen Nationalspieler mit einem Dreijahresvertrag aus.
Beim Testspiel am vergangenen Samstag gegen Rot-Weiss Essen (2:1) aber musste der 26-Jährige bereits nach elf Minuten ausgewechselt werden, wenig später stellte sich die dafür ursächliche Verletzung als Innenbandanriss im rechten Knie heraus. Eine Blessur, mit der Konoplia wohl länger als die zunächst kommunizierten „kommenden Wochen“ zum Zuschauen gezwungen ist, von einer Ausfallzeit von zwei Monaten ist auszugehen. Die Verantwortlichen sahen sich deshalb zum Handeln gezwungen und präsentierten am Donnerstag in Person von Daiki Hashioka einen weiteren Rechtsverteidiger.
„Schneller, kopfballstarker und aggressiver Verteidiger“
Der 27-Jährige kommt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis von Slavia Prag an den Niederrhein, im Anschluss besteht für die Gladbacher die Möglichkeit, den Japaner per Kaufoption fest zu verpflichten. Hashioka ist wie Konoplia Nationalspieler und absolvierte bislang zwölf Länderspiele, gehörte allerdings trotz einer Nominierung samt Einsatz im März nicht zum WM-Kader der Samurai Blue.
„Daiki ist ein schneller, kopfballstarker und aggressiver Verteidiger, den man vor allem rechts in der Kette oder als rechten Innenverteidiger einsetzen kann“, erklärt Borussias Sportchef Rouven Schröder. „Er bringt auch einiges an Erfahrung mit – und wir sind davon überzeugt, dass er uns schon bald helfen wird.“
Für Japan hatte Hashioka bereits im Dezember 2019 als Spieler der Urawa Red Diamonds debütiert, die er 2021 für seine erste Europa-Station in Belgien verließ. Insgesamt dreieinhalb Jahre spielte er in St. Truiden, ehe er im Winter 2024 zu Luton Town wechselte und dort auch zehn Premier-League-Einsätze sammelte. Im vergangenen Sommer folgte für Hashioka der Wechsel zu Slavia Prag, das ihn im Winter zurück nach Belgien zu KAA Gent verlieh. In Mönchengladbach trifft er nun auf seine beiden Landsmänner Zento Uno und Shuto Machino.
„Als mir mein Berater von der Anfrage Borussias erzählt hat, war ich richtig glücklich“, erzählt Hashioka, der die Rückennummer 14 erhält. „Es war mir direkt klar, dass ich das machen will, und ich freue mich sehr auf die Herausforderung in der Bundesliga.“
Weil Neuzugang Yukhym Konoplia mit einer Innenbandverletzung wochenlang ausfällt, musste sich Borussia Mönchengladbach für die Besetzung der Rechtsverteidigerposition noch einmal Gedanken machen. Die Lösung heißt Daiki Hashioka.
