Vor drei Wochen ist bei Bauarbeiten im Weserstadion eine Tribüne seitlich der Ostkurve eingestürzt. Am Donnerstag gab Werder Bremen nun ein Update zu den Aufbauarbeiten – was Folgen für einige Werder-Fans hat.
Bremer geben Update zu eingestürzter Tribüne
Es sollten Modernisierungsmaßnahmen werden, die einen VIP-Bereich im Weserstadion pünktlich zum Heimspiel-Auftakt in der Bundesliga am 2. September gegen RB Leipzig verschönern sollten. Doch es kam anders: Eine Tribüne im Oberrang (Block 53) seitlich der Ostkurve stürzte teilweise ein. Seither lief die Planung der Aufbauarbeiten.
Dauerkarteninhaber erhalten „alternative Plätze“
Bei diesen befinde man sich im Zeitplan, wie Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH, am Donnerstag mitteilte. Allerdings sollen die Bauarbeiten voraussichtlich erst Mitte Oktober fertiggestellt sein. So werden in den ersten drei Heimspielen gegen Leipzig (2. September), den FC Augsburg (19. September) und den SC Paderborn (17. Oktober) etwa 500 Plätze nicht zur Verfügung stehen – und Block 53 leer bleiben. Dauerkarteninhaber sollen derweil für die drei Partien „alternative Plätze“ erhalten. Diese sollen aus dem Tageskarten-Kontingent genommen werden.
„Wir haben hier ja keinen klassischen Abbruch, sondern einen Bau an einem bestehenden Projekt. Die neuen Tribünenteile werden nun gegossen und müssen im Anschluss aushärten, bevor sie eingebaut werden können. Auf jeden Fall werden die Fans nach der Fertigstellung in dem Block springen und jubeln können, wie auch zuvor“, erklärt Otto, der den Spielbetrieb kurz nach dem Zwischenfall als ungefährdet eingestuft hatte.
Für den weiteren Umbau im Innenraum seien keine weiteren Behinderungen entstanden, fügt er an. Über die Kosten der Reparaturarbeiten machten die Bremer derweil keine Angabe, weil diese noch nicht feststünden.
Betonstützen zerbrachen bei Umbaumaßnahmen
Der Zwischenfall ereignete sich im Rahmen von Umbaumaßnahmen in einem Teil des VIP-Bereichs. Eigentlich sollten Fensterscheiben entfernt werden, dabei „wurde unbeabsichtigt eine tragende Säule beschädigt“, teilte Werder damals mit. Betonstützen sollen in diesem Zuge zerbrochen sein. Für weitere Tribünenteile bestünde keine Einsturzgefahr, zudem seien keine Personen verletzt worden.
Neben den drei Heimspielen der Männer wird die Tribüne auch beim Nordderby der Werder-Frauen gegen den Hamburger SV (16. August) nicht nutzbar sein.
Vor drei Wochen ist bei Bauarbeiten im Weserstadion eine Tribüne seitlich der Ostkurve eingestürzt. Am Donnerstag gab Werder Bremen nun ein Update zu den Aufbauarbeiten – was Folgen für einige Werder-Fans hat.
