VfB darf sich freuen: Stillers Ausstiegsklausel läuft ab 

Heute läuft die Ausstiegsklausel von Angelo Stiller ab. Bisher ist kein Abnehmer in Erscheinung getreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mittelfeldmann in Stuttgart bleibt, steigt.

Stuttgart hat die Entscheidungshoheit

Die Weltmeisterschaft sollte die Bühne werden, auf der Angelo Stiller den nächsten Schritt ins Rampenlicht macht. Mit der Option eines Wechsels zu einem der ganz Großen des europäischen Klubfußballs. Von Real Madrid wurde schon berichtet, von Manchester United oder Juventus Turin. Doch bisher blieb es dabei. Konkret ist nichts bei den Stuttgartern gelandet. Trotz Ausstiegsklausel, die, wie auch die Sport Bild berichtet hat, am heutigen Mittwoch ausläuft.

Von rund 36,5 Millionen Euro ist die Rede, für die der 25-Jährige aus seinem bis Ende Juni 2028 laufenden Kontrakt aussteigen kann. Von rund 3,5 Millionen, mit denen der VfB diese Vereinbarung unwirksam schalten könnte. Um den bei Cheftrainer Sebastian Hoeneß überaus wertgeschätzten Spieler zu halten oder zumindest für einen dann frei verhandelbaren Betrag abzugeben. Bisher ist in keinerlei Richtung etwas passiert – und die Chance, dass Stiller bleibt, damit gestiegen.

Des Spielers Empfehlungsschreiben für die Liga der außergewöhnlichen Profis fehlt unterm Strich das Qualitätssiegel höchster Kategorie. Gerade auf Weltniveau, wo sich der Chefinstruktor des Stuttgarter Mittelfelds beim interkontinentalen Schaulaufen in Übersee bei nur vier deutschen Partien lediglich eine zweite Halbzeit beim 1:2 gegen Ecuador zeigen durfte. Zu wenig Zeit und das falsche Spiel, um auf sich aufmerksam machen und die ganz großen Fische anlocken zu können. Bis zum gestrigen Dienstag war nach kicker-Informationen beim Traditionsklub von 1893 kein konkretes Interesse eines potenziellen Abwerbers hinterlegt.

Warten auf die Premier League

Stillers Zukunft scheint also erst einmal weiter in Stuttgart zu liegen. Erst einmal, denn noch sind die Großklubs nicht wirklich aktiv geworden auf dem Transfermarkt. Vor allem die aus der englischen Premier League nicht. Und für diese Sorte Klubs sind bekanntlich ein paar Millionen mehr an Ablöse auch kein Hinderungsgrund, wenn sie einen Spieler unbedingt wollen.

Die Stuttgarter können jetzt erst mal die Entwicklung beobachten. Mit der Entscheidungshoheit in der Hand. Vor allen Dingen bei der Ablöse. Wie schon im Vorsommer, als Manchester United zwei Tage vor Ende der Transferperiode bei Stiller vorstellig wurde, aber unverrichteter Dinge seine Bemühungen einstellen musste. Anders als bei Newcastle und Nick Woltemade, dessen Wechselwunsch auf den letzten Drücker abgenickt wurde.

75 Millionen Euro Ablöse waren dann doch ein unschlagbares Argument. Und wären das sicher auch bei Stiller, zumal man mit Jungstar Chema einen bewährten Sechser neben Kapitän Atakan Karazor für die Doppelsechs hat und auch Hoffenheim-Neuzugang Grischa Prömel sowie Nikolas Nartey ebenfalls zentral spielen könnten. Was nicht bedeutet, dass kein Ersatz geholt würde.

 Heute läuft die Ausstiegsklausel von Angelo Stiller ab. Bisher ist kein Abnehmer in Erscheinung getreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mittelfeldmann in Stuttgart bleibt, steigt. 

 

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